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September 2014

Ulrich Chaussy über das Oktoberfest-Attentat und die NSU-Mordserie

Heute Abend wird der Film „der blinde Fleck“ gezeigt und der Opfer gedacht – auch die der vorgefassten Polizei-Aufklärung und der verschwunden Archivalien: Ein eingefädelter Politik-Mord.

Brights - Die Natur des Zweifels

Gedenkveranstaltung der DGB Jugend München zum Oktoberfestattentat am 26.09.1980. Bild:wikimedia.org/PD

Am 26. September jährte sich zum vierunddreißigsten Mal der Bombenanschlag auf das Oktoberfest, bei dem 13 Menschen starben und über zweihundert Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Bis zum heutigen Tag gilt offiziell der damals 21jährige Geologie-Student Gundolf Köhler als Einzeltäter, obwohl diese Einschätzung mittlerweile massiv in Zweifel gezogen wird.

Von Reinhard JellenTELEPOLIS

Kritiker dieser These weisen darauf hin, dass bei der Ermittlungsarbeit der Polizei schwere Fehler passiert sind und sehen Parallelen zu den mangelhaften Untersuchungen der Behörden zur Mordserie des NSU. Diese zieht auch der Journalist Ulrich Chaussy, der mit seinen Sendungen, Artikeln und Buchveröffentlichungen maßgeblich Anteil daran hatte, dass die Beteiligung Rechtsradikaler beim Wiesn-Attentat in der Öffentlichkeit überhaupt ein Thema wurde.

Herr Chaussy, nach der Uraufführung des Filmes Der blinde Fleck im Bayerischen Landtag am 11. Juni 2013 haben Sie Innenminister Joachim Herrmann aufgefordert…

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total, dynamisch, bewusstlos

Die planmässige, wirkliche Zusammenarbeit wurde uns schon in der Schule ausgetrieben, und nur Wenige haben sie trotz alle dem für sich und mit FreundInnen entwickelt: Alternative politische Gruppen brauchten zwar auch viel Energie, brachten aber auch die Tugend der regelmässigen Reflexion. Heute nacht im Cafe entstanden wieder mit bunter Runde die Pläne für die Revolutionsfeiern 2018: Wenn der Krieg zu Ende war, wie ging das los mit der Demokratie? Futurum II wird mir Gegenwart … und das wünsch ich auch euch, fritz

opablog

TOTALITÄT

Das gesellschaftliche Denken der Zeit („Zeitgeist“) hat EINE Wahrheit. Sie durchdringt alles. Wer ihr nicht zustimmt, ist daneben. Inthronisiert wurde sie mit 09/11. Ihr Name ist „Krieg gegen den Terror“. (Der ursprüngliche, sprechendere Name „Kreuzzug gegen den Terror“ wurde zurückgezogen.)

Der Zeitgeist (bekanntlich „der Herren eigner Geist“) ist total. Ich nenne ihn nur deshalb nicht „totalitär“, weil die Gewalt, mit der er bei uns herrscht, vergleichsweise sanft ist.

DYNAMIK

Als die Wahrheit total geworden war, wurden alle Antworten leicht. Z. B. zweifelte niemand mehr an der Behauptung, dass Deutschland auch am Hindukusch verteidigt würde. Eigentlich beansprucht die totale Wahrheit ewige Geltung. Dazu steht es im Widerspruch, wenn in hohem Tempo neue Wahrheiten geschaffen werden und alte verschleiβen. Vor einem Jahr war ISIS Eine heroische Kampfgruppe gegen den Schlächter Assad. Heute wurde aus ISIS die Verkörperung des Bösen. Vor einem Jahr war Janukowitsch geschätzter Verhandlungspartner. Heute ist er vergessen. Vor…

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Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 56 – Søren Kierkegaard

Jede Szene zeigt uns: Aus vielen einzelnen Wahrheiten entsteht eine Bewegung …

Susanne Haun

„Die Wahrheit ist die Subjektivität.“
Søren Kierkegaard

Ich mag die roten Linien sehr - Ausschnitt Zeichnung Susanne Haun Ich mag die roten Linien sehr – Ausschnitt Zeichnung Susanne Haun

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Heute vor vier Monaten, am 2.Mai 2014,

Musste die letzten Tage wieder bemerken, dass Leute, die ich eigentlich für gebildet gehalten habe, in die Resignation der Kriegszustände landen und der eingebettenten Nato-Berichterstattung der großen Medien glauben.

opablog

verübten ukrainische Faschisten das Massaker von Odessa, dem mindestens 47 Menschen zum Opfer fielen, wahrscheinlich erheblich mehr. Eine Spur führte zu Andrej Parubij als einen der Organisatoren.

Vor mehr als sechs Monaten am 19./20. Februar 2014, fielen die Todesschüsse durch Scharfschützen auf dem Maidan, denen mehr als einhundert Menschen zum Opfer fielen und die die Endphase des faschistischen Putsches in Kiew einleiteten. Eine Spur führte zu Andrej Parubij, dem sog. „Kommandanten des Maidan“.

Vor eineinhalb Monaten, am 17. Juli 2014, stürzte das malaysische Verkehrsflugzeug MH17 ab. Es gab 297 Todesopfer. Vermutlich handelt es sich um einen Abschuss durch Kräfte der Kiewer Junta. Parubij war zu dieser Zeit noch Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, eine Funktion, von der er am 7. 8. 2014 kommentarlos zurücktrat, um sich fortan speziell der Stärkung der faschistischen Freiwilligenbataillone zu widmen.

Keine dieser drei – mit hoher Wahrscheinlichkeit – faschistischen Terroraktionen wird durch die Kiewer…

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