Lieber guter alter Friedensfreund,

nach dem Helmut Kohl die Aufgabe der Friedensbewegung an die Bundeswehr übergeben hatte, ist diese in ihren bis heute bekannten Zusatand gefallen und hat in der typisch semi-professionellen Art die Aufgaben in ihreren eigenen Interessen erledigt:

Gemütlichkeit bis zur Frühpension, bei gleichzeitiger Materialermüdung nach innerem alkoholischem Empfinden … getreu der Grundeinstellung des Arbeitgebers, der so wie so die Berufsschäden wie posttraumatische Belastungsstörungen bei gleichzeitigem NATO-Gejubel nicht akzeptieren wollte.
Der deutsche Soldat sollte als Tucholski-Gelernter nicht mehr Mörder sein, sondern Aufklärer. Kollaterale Personenschäden an fremden Völkern waren nach alter Buchhaltung zu vergessen.

In den Bereichen Kolonialpolitik und Umweltpolitik treten die Bewegungen sehr unterschiedlich in die Fußstapfen: Die entwicklungspolitischen Gruppen weigern sich noch, den Vorgaben des Ministeriums nach (Gleichschaltung) Finanzierung zu folgen, die Gruppen der Umweltbewegungen sind aber zu guten Teilen bereit, die Klimakatastrophen um 40 Jahre zu verschieben.

So, wie die Sprachregelung von ISIS auf IS können wir die Signale der Bereitschaft nach Anpassung in den jeweiligen Strömungen gut nachvollziehen, und das völlige Verschweigen der NATO ist eine große Leistung aller staatstragenden und finanzierbaren Medien.

Drum gute Hoffnung für die Zukunft: Sie werden alle zufrieden sein, egal, was die Zukunft bringt, womit auch immer wir sie beglücken: Geld macht doch glücklich.

Auf einen zufriedenen Tag, Friederich, immer deusch-Friedens-Reich

opablog

Vorab: Ich bin wahrlich kein Urgestein der Friedensbewegung. Bisher Teilnahme an Ostermärschen und etlichen Friedensdemonstrationen – das war es auch schon.

In den letzten Jahren wurde mir immer klarer, dass das transatlantisch-zionistische Kapital die NWO mit ALLEN Mitteln (nicht zuletzt staatsterroristischen) und ohne jede Rücksicht auf menschliche Verluste durchsetzt. (Die Vernichtung von Gaddafis Regime in Libyen war mir wohl das letzte Aha-Erlebnis.) In gleichem Maße reifte schrittweise meine Einsicht, dass es nicht mehr nur um die Kritik von imperialistischen Aggressionen gehen konnte, die sich in fernen Regionen abspielen, sondern dass das eigenen Land, schließlich die eigene Lebensumwelt in den Strudel hineingezogen werden würden und dass eigenes Eingreifen gefragt ist. Der Krieg gegen Syrien zum Sturz Assads erhärtete diese Einsichten zu Überzeugungen und die Krise um die Ukraine brachte das Fass zum Überlaufen.

Ab Anfang des Jahres 2014 suchte ich Anschluss an die Friedensbewegung. Dabei stieß ich – immerhin langjähriger Abonnent von imi-online –…

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