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Monat

Dezember 2014

Meine Antwort auf die Weihnachts-Wünscherei: Aufklärung heißt, Kritische Theorie und Magie der Politik umsetzen lernen

Transparent Mitte: Pegida-Anhänger können nix dafür, dass sie so dumm sind: Sie sind in Deutschland zur Schule gegangen.

Meine Antwort auf die Weihnachts-Wünscherei:
In diesen Rauhen Nächten, der Zeit zwischen Wintersonnwende und der Erscheinung der 3 Weisen in der Landwirtschaft ….
übernimmt das Wünschen und Segnen die verbale Macht, während die Panik der Haushalte die Fress-Orgien organisiert.

Alle Sender schüren die Panik: Alle Geschenke schon besorgt? und alle Bekannten, denen ich klar zu machen versuche, dass das für mich Ruhetage sind, dass es keine Geschenke und Tannenbaum bei uns gibt, schauen mich besorgt, mitleidig oder verständnislos an: Darf man das?

Aufklärung heißt,
aus der selbst gewählten Unmündigkeit auszubrechen, die Verhältnisse kritisch zu benennen, hatte viele gute deutsche Traditionen, die uns in den Schulen eher ungenügend mitgegeben wurden: Hegel und Kant als unverständliche Philosophen, Existentialisten wie Kirkegaard als kritische Geister des Denkens, aber nicht des Alltags:

Kritische Theorie und
selbständiges Denken werden in den Zeiten der Hysterie nicht angeregt, deutsche lächerliche Vorgänge scheinen wichtiger als internationale Entwicklungen: In Griechenland und Spanien könnten im Frühjahr und Sommer schon sozialistische Regierungen entstehen, die unsere aktuellen NATO-Weltmacht-Ideologien in den Schatten stellen …

Magie der Politik umsetzen lernen
Das Schöne an den Demonstatioenen: Da sehen Leute einen Betrug, der offensichtlich ist, als so wichtig an, sich selbst zu organisieren. Die Qualität der Gedanken der Bürger wird von der Presse, die seit Monaten nur NATO-Verlautbarungen und die ewig dumme Wiederholung der 11. September-Auslegung wiederholt, zu CIA-NATO-Folter-Praxis erstaunt die Brauen hoch zieht:

Nix zu Podemos in unseren Zeitungen: Spaniens Bürger besetzen Häuser und gründen Nachbarschafts-Kantinen, kritisieren ernsthaft die Verantwortung von Besitz, steigenden Mieten, Immobilien-Spekulationen, denen wir uns in München hilflos ausgesetzt sehen: Wegzug nach Niederbayern …

Selbstorganisation haben hierzulande die Parteien nur für die eigenen Geschäfte, Interessen und Werbeagenturen, und wir werden sie jetzt zu lernen haben, wollen wir nicht in den nächsten Tagen als Schlußverkaufs-Lemminge durch die Einkaufsstrassen ziehen, die restlichen Schnäppchen für die Wirtschaftswunderwachstumsgläubigkeit ausgeben: Auf dass es uns wohl ergehe …

Wird noch fortgesetzt …http://paulo-freire-akademie.wikispaces.com/Kritische+P%C3%A4dagogik

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ZDF Kubakrise: Wie sich staatliche Lügenpropaganda die Weltgeschichte zurechtbiegt

Die Propagandaschau

zdfEs ist wieder einmal ein Paradebeispiel für die systematische Propaganda im deutschen Staatsfunk: Anlässlich des vermeintlichen Abrückens der USA von ihren jahrzehntelangen Sanktionen gegen Kuba, präsentiert das ZDF in den Hauptnachrichten seine ideologisch verkürzte Geschichtsklitterung, nach der es natürlich die Sowjets waren, die Schuld an der Kubakrise hatten. Da diese Geschichtsverzerrung so elementar in der deutschen anti-russischen Dämonisierungspropaganda verankert, wie aktuell bedeutsam ist, soll der Vorgang hier dokumentiert werden. Die Geschichtsklitterung beginnt schon mit dem gezielten Verschweigen der Tatsache, dass es die USA waren, die die diplomatischen Beziehungen zu Kuba 1961 abgebrochen hatten. Die historisch bedeutsamere Lüge schließt sich unmittelbar an: die ganz bewußt verkürzte Darstellung, Chruschtschow hätte scheinbar grundlos atomwaffenfähige Mittelstreckenraketen auf Kuba stationieren wollen und Kennedy hätte lediglich „gegengehalten“.

17.12.2014 heute-Nachrichten 19.00 Uhr

Cubakrise_ZDF_17.12.14Christian Sievers: „Nach einem halben Jahrhundert Funkstille und Eiszeit zwischen Kuba und den USA die überraschende Nachricht: beide Länder wollen wieder diplomatische Beziehungen miteinander aufnehmen.

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Futurologie

VALEAT

Eine neue Philosophie der Zukunft müsste die reflexiven Räumen der Orakel neu erschließen. Und darin eine Position der Gelassenheit einnehmen. Gelassenheit nicht im Sinne der kalten Gleichgültigkeit, sondern der serenitas: Gefestigtheit, die nicht immer gleich bewertet, Betrachtung, die auf Anregung verzichtet. Sie lässt uns das überwinden, was der Journalist und Autor Holm Friebe treffend das „Kindchenschema des Fortschritts“ nannte. Jene Gegenwartseitelkeit, in der wir uns in einer ganz besonderen, extrem gefährlichen, nie wiederkehrenden Super-Sonder-Zeit wähnen, einem XXL-Moment der Geschichte, in dem sich das Schicksal der Menschheit entscheidet.
Eine Zukunftsphilosophie hat nicht die Aufgabe, Ängste oder Erlösungsbilder zu verstärken oder zu illustrieren. Sondern: Provokation (von pro-vocare – hervorrufen) komplexerer Weltbilder. Die neue Futurologie organisiert Störungen im Sinne der Offenheit für das Geheimnis der Welt.

Philosophie-Magazin "Hohe Luft", Ausgabe 1/2014 Philosophie-Magazin „Hohe Luft“, Ausgabe 1/2014 Matthias Horx (Jahrgang 1955) in der Philosophiezeitschrift „Hohe Luft“ 1/2014

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povero europa: Die dt. Kanzlerin der USA macht uns alle arm: Ab in die Krippe! Die Banken bringen die Geschenke? Vorbei!

vorgestern im kunstpavillon alter botanischen garten münchen www.eckhardzylla.de neu! kunstbetrieb muenchen-gaino – facebook under giuseppe zylla look and find eckhard zylla on youtube
povero europa

Die Zerstörungswütige – Das System Merkel

Europas Sinkflug Wie Deutschland den Europäischen Integrationsprozess sabotiert und die Medien dazu schweigen.

Ein Nutzerbeitrag von Gert Ewen Ungar

Eine systemkonforme Berichterstattung verhindert eine breite kritische Auseinandersetzung mit dem System für das der Name Merkel steht. www.freitag.de/autoren/gert-ewen-ungar/die-zerstoerungswuetige-das-system-merkel-1

Heute vor sieben Monaten, am 2. Mai 2014,

opablog

verübten ukrainische Faschisten das Massaker von Odessa (konzentrierte Informationen hier: „HA’OLA“).

Ich werde nicht ermüden, an dieses Verbrechen und an die gleichrangigen Verbrechen der Scharfschützen auf dem Maidan und des Abschusses von MH17 zu erinnern. Jedoch wäre es ein Selbstbetrug, zu glauben, dass allein aus den Gefühlen heraus des Entsetzens, der Empörung und der Solidarisierung mit den Opfern Aufklärung und Sühne zu erreichen wären.

Nein, eher das Gegenteil ist der Fall. Neue Ereignisse bringen neue Erfahrungen und diese neue Gefühle. Neues lagert sich über Älteres, dessen Konturen wie unter einer Staubschicht verschwinden. Nur das Denken kann solchem Schwinden entgegenarbeiten, und begründete Aussagen und Urteile und Bewertungen können die endgültige Verdunklung verhindern.

Ohne Zorn und Eifer sei festgehalten, dass die drei Massakerereignisse, die die Geburt der „europäischen Ukraine“ kennzeichnen, weder von dem ukrainischen Regime noch von seinen USA- und EU-Verbündeten aufgeklärt werden. Im Gegenteil, diese Aufklärung wird dauerhaft konsequent hintertrieben.

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