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Mit ihrer Kiew-Moskau-(München)-Mission hat Kanzlerin Merkel gemeinsam mit Hollande ungewöhnlich demonstrative Politikschritte unternommen. Was da brennt und was sie keinesfalls anbrennen lassen will, ist die nächste militärische Niederlage der Kiewer Junta und die reale Gefahr des Zusammenbruchs des Regimes.

Nach ihrem Auftritt auf der sog Münchner Sicherheitskonferenz ist besser zu erkennen, zwar nicht woran sie glaubt aber wie sie rechnet:

1. Sie ist überzeugt, dass der Westen in der Ukraine militärisch nur verlieren kann. Das ist ein Grund dafür, dass sie die Ebene der militärischen Auseinandersetzung verlassen will.

2. Sie sagt, dass das „leider“ so ist, eine „bittere Wahrheit“. Das heißt, sie bedauert, dass ihr der militärische Weg versperrt ist. Was sie nicht sagt: „Hätte es Erfolgsaussichten würde ich gern Krieg führen“. Soviel zum Menschenrechtsethos dieses Friedensengels.

3. Warum gerät sie in Gegensatz zu den Amerikanern (und Weiteren), die Waffenlieferungen wollen, obwohl sie ebenfalls nicht an einen militärischen Sieg glauben?

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