Und der Friedensfrühling beginnt …

opablog

Unbehaust, wie wir sind (darin unseren Brüdern und Schwestern nicht ganz unähnlich, die übers Mittelmeer kommen oder darin absaufen), sind wir froh über das große Schiff dort vorn. Es scheint Platz zu haben auch für uns, seetüchtig sieht es aus, und abzudampfen ist allemal besser als hier im Hamsterrad zu strampeln, vor Büroschaltern, auf der Strasse oder in der Psychiatrie zu verschimmeln oder  – noch schlimmer – in irgendeinen Dienst einzutreten, in dem man lernt Leute abzuknallen.

Näher gekommen, irritiert uns die viele Parteiwerbung, die uns entgegenprangt. Nicht deshalb haben wir unsere Hoffnungen auf das fremde Schiff geworfen, damit uns jetzt in perfektem Photoshop die Politiker der Schwarzen, Grünen, Rosaroten den Blick verstellen. DIE sind nun wirklich seit Jahr und Tag unten durch. Nie mehr sinnlos Zettel falten! Noch aber sinkt unsere Hoffnung nicht: Auf den Decks drängeln sich bunte Marktstände, und kuschligen Kajüten scheinen frei zu sein, für kleines Geld…

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