Boal und Freire  Paulo Freire war der Ältere: In den 60er Jahren entwickelte er mit Gruppen und Studierenden die Grundlagen der Pädagogik der Unterdrückten und der später weltweiten Alphabetisierung, als er nach dem Militärputsch in Brasilien zum Weltkirchenrat nach Genf gerufen wurde.

Hamlet-Titel
Augusto Boal: Hamlet und der Sohn des Bäcker, Die Autobiografie

 Augusto Boal suchte, nach einem Studium der Chemie, in der politischen Arbeit und für das Arena-Theater nach neuen Theaterformen und Möglichkeiten der Beteiligung des Publikums, musste aber ebenfalls wegen der Militärregierung nach Folter und internationalen Protesten ins europäische Ausland ins Exil:

1997 beim internationalen Treffen des Theater der Unterdrückten in Toronto „the ripple effect“ feierten wir ein gemeinsames Gedenken für Paulo Freire: so wie er blume war, lasst uns fruechte seiner arbeit sein

 

Boalbuch griechischPräsentation des Buches „Theaterspiele“ von Augusto Boal  in Thessaloniki
Die führende Buchhandlung in Thessaloniki und der Verlag Sophia laden Sie zur Präsentation von Augusto Boal Buch
„Theater Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler“
„Θεατρικά Παιχνίδια για Ηθοποιούς και για Μη Ηθοποιούς“ Dienstag, 5. Mai, 2015  19h

Zu Augusto Boal und zum Theater der Unterdrückten sprechen:
• Avra ​​Avdi, Dozent der Abteilung Theater,
• David Angelo, Schauspielerin – Theater-
• Korina Vasiliadou Regisseur

performers: Αντωνία Βισβίκη, Νίκος Ράμμος, Κώστας Ραμπαβίλας, Δανάη Τεζαψίδου, Δέσποινα Τράντα: Die Veranstaltung wird mit theatralischen Aktionen gestaltet, die beteiligten Akteure
Antonia Visvikis Nikos Rammos Costas Rampavilas, Danae Tezapsidou Despina Tranta Klima-jokers

Die Veranstaltung findet im Bereich der Buchhandlung statt, Πρωτοπορία Θεσσαλονίκης, Λ. Νίκης 3, Παραλία, 2310 226 190.

Augusto Boal (1931-2.Mai 2009) wird mit Freude dabei sein:
Seine Erzählungen zur versuchten Zensur griechischer Klassiker durch die brasilianische Militärdiktatur waren legendär,
„Bringen Sie mir diesen Aischylos, dann werden wir ihm sagen, was er zu schreiben hat!“

Eine ergiebige Quelle zur brasilianischen Geschichte, wie sie in Deutschland gerne verschwiegen wird:

Diktator Geisel empfing am 8. März 1978 den CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl auf Schloß Gymnich,
anschließend dort den CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß. Beide Gespräche dauerten, wie es hieß, jeweils eine Stunde.

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/

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