opablog

Das opablog schreibe ich mit großer Regelmäßigkeit nun schon bald zehn Jahre. Offenbar ist es mir wichtig. Es dient mir der Selbstvergewisserung (wie früher meine Tagebücher, nun aber auf offener Bühne), der Äußerung in die Öffentlichkeit hinein und – in geringerem Maße – der Bereicherung und Korrektur meines Wissens, Einsehens und meiner Parteinahme durch die erhaltenen Rückmeldungen.

Über die Jahre hat sich eine Akzentverschiebung ergeben (die ich manchmal bedauere) von der lebensweltlichen Breite der im Blog behandelten Themen zur Fokussierung auf wenige Themenkomplexe eher politischer Art. Das mag auch den Zeitläuften geschuldet sein. Typisch dafür war das Jahr 2013, in dem ich mich völlig auf den Mollathskandal konzentrierte und dabei bemüht war, seine politische Bedeutung in den Mittelpunkt zu stellen. Bemerkenswert war die Erfahrung, dass das sehr intensive Bloggen um ein bestimmtes Thema, also die virtuelle Aktivität, das Bedürfnis hervorrief, auch praktisch aktiv zu werden und zum politische Handeln überzugehen…

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