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Monat

August 2015

Das Thema Flüchtlinge wird GROSS!

Endlich mal klügere Töne zur Thematik, die in die Zukunft denken, denn im Herbst nimmt die Panik noch mal zu, auch am Mittelmeer …

opablog

Eine Flut von Geschriebenem, Gesendetem beschäftigt sich mit der Flüchtlingsproblematik. Das Allermeiste davon ist unbrauchbar.

Jetzt hat ein ehemaliger Asylrichter, Herr Peter Vonnahme, sich der Thematik endlich mit Weitblick und Tiefgang gestellt. Sein Beitrag auf Telepolis stößt auf großes Interesse, wie auch 491 Kommentare in drei Tagen zeigen.

Andreas Hauss hat weitere grundsätzliche Überlegungen angestellt unter der Überschrift: „Klug und doch nicht ausgegoren“, hier zu finden.

Sehr zum Lesen empfohlen.

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Lesen macht stark

Wenn Bücher verboten wurden, war es immer sehr viel interessanter, was sie an gefährlichen Gedanken enthalten konnten. In den großen Bibliotheken gab es schon die verschlossenen Kästchen über den Eingangstüren, den „Giftschrank“ in den nur der Bibliothekar Zugang gewähren konnte:

Freigeister, die von der Gleichberechtigung der Menschen, von Herrschaftslosigkeit, heute manchmal Anarchie genannt, und von „Der Freiheit der Christenmenschen“ erzählten …

Heute haben wir die „Alternativlosigkeit“ als Gleichgültigschaltung unddie Verschwörungstheorie als Gleichschaltung der Medien … wie einen „Giftschrank“.

VHSRekorder

Bücher sind eigentlich schwach: Nach einem Sturz in die Wanne sind sie ziemlich mitgenommen, nervöses Umblättern lässt schon mal eine Seite einreißen und genauso, wie uns die Jahre ins Gesicht geschrieben stehen, kann auch ein Buch sein Alter nicht verbergen.

13187665554_f25f6d8207_z flickr.com von Lena cc 2.0

Vielleicht resultiert aus dieser Schwäche der Wunsch, Bücher zu schützen. „ Heute liest ja kaum noch einer!“ – „Zu meiner Zeit wurde mir immer vorgelesen!“ – „ Weiß doch keiner mehr, wie ein Buch aussieht.“ Deswegen verschenken wir gerne Bücher, damit diese vom Aussterben bedrohte Art weiterleben kann. Wir reden über Bücher (aber nur die anspruchsvollen) und zerreden Bücher, die es nicht wert sind, in den ehrwürdigen Kanon aufgenommen zu werden. Besonders Kinder sind von dieser Haltung betroffen. Da werden vergammelte „5 Freunde Bände“ feierlich weitergereicht, als würde es sich um den heiligen Gral handeln, pädagogisch wertvolle Bilderbücher mit Sorgfalt ausgesucht und jeder Jugendroman, der…

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Gestern habe ich Ralph Boes am Pariser Platz besucht

Gestern habe ich Ralph Boes am Pariser Platz besucht.

Colin Crouch – Postdemokratie

Wenn die vorgespielte Demokratie keine Wirkung mehr hat: Mit der Ästhetik der Unterdrückten tiefer gehen?

Rhizomorph's Blog

Dieser Blogpost wurde aktualisiert und überarbeitet auf meinem neuen Blog dieBresche.org veröffentlicht und in eine weitaus umfangreichere Serie „Vom Sinn und Unisnn des Wahlspektakels im Zeitalter der Postdemokratie integriert.

Wenn heutzutage in irgendeiner Diskussion über die aktuellen Zustände der westlichen politischen Systeme gesprochen wird, wird auch meistens gleich Colin Crouch eingeworfen, und seine Analysen der Postdemokratie. Doch was beschreibt Crouch eigentlich mit der Postdemokratie, was ist seine Vorstellung einer Demokratie und welche Gegenstrategien zur Postdemokratie schlägt Crouch vor? Diesen und ähnlichen Fragen werde ich nun im folgenden Artikel nachgehen und am besten wir beginnen gleich mit der zentralen Frage, was Postdemokratie eigentlich ist. Lassen wir Crouch antworten, und zitieren seine Definition:

„Der Begriff bezeichnet ein Gemeinwesen, in dem zwar nach wie vor Wahlen abgehalten werden, Wahlen, die sogar dazu führen, dass Regierungen ihren Abschied nehmen müssen, in dem allerdings konkurrierende Teams professioneller PR-Experten die öffentliche Debatte während der Wahlkämpfe so…

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Militarismus und Gewalt: Von 1870 bis heute eine bayrische Mischung: Geld und Faschismus

Militarismus und Gewalt: Von 1870 bis heute eine bayrische Mischung: Geld und Faschismus.

Was sich in der Bayernpartei „patriotisch“ gab und heimat-tümelnd daher kam, protzt plötzlich wieder mit Nationalstolz, wird Ausländern feindlich, wie es der „Landesvater“ und sein Oberpolizei-Herrmann vorlebt:

  • Dieses Fest meidet jeder der noch ein bißchen Grips im Hirn oder Nationalstolz hat

    wenn Dir Dein Leben lieb ist.Du in keine Schlägerei von Wirtschaftsflüchtlingen und Asylanten verwickelt werden willst. FERNBLEIBEN

    odeon-konzertsaal

    Das Odeon, ein gutbürgerlicher Konzertsaal, seit dem Krieg das Innenministerium, meist in der Hand der CSU, von dem die neue Polizeistaat-Version ausging: Von den ersten Friedensdemonstrationen gegen die Wiederbewaffnung über die Schwabinger Krawalle bis zu den Polizeimorden bei der Bildzeitungs-Blockade 1968 und den WAA-Gasgranaten gegen demonstrierende Wackersdorfer Bürger:

    Kann so ein Täterort zum Konzertsaal werden?

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