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Theater macht Politik

werkstatt zu forumtheater und legislativem theater

Forumtheater erlernen?

Es braucht Gruppen dazu, und Menschen, die in Gruppen lernen wollen, das ist heutzutage nicht mehr so leicht zu organisieren. Aber wenn es eine Gruppe gibt: Wir  haben viele Möglichkeiten:

Die Themenbereiche kommen IMMER von den Teilnehmenden, wir vermitteln die Methoden:

Eine Gruppe von Studierenden der Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaft hat sich ein Semester lang mit dem Forumtheaterbeschäftigt, das Augusto Boal in Brasilien entwickelt hatte: Hochschule München Angewandte Wissenschaften

Aus den Ideen von Bert Brecht, dass das Publikum im Theater nicht nur „romantisch glotzen“ sollte, sondern etwas zum Stück beitragen, entstand eine neue Methode:

Drei Szenen zu Gender-Themen* wurden für Veränderungen vorbereitet, das heißt, sie haben ein unbefriedigendes Ende … das vom Publikum im Dialog mit einem „Joker“ zu einem besseren Ende gebracht werden soll.Gendergaga

Hochschule München
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Am Stadtpark 20, 81243 München

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Campus Pasing über den Bahnhof München-Pasing. Von dort aus verkehrt die Buslinie 160 Richtung Maria-Eich-Str. / Waldfriedhof. Die Haltestelle vor der Hochschule lautet „Avenariusplatz“.

Zu Fuß können Sie vom Pasinger Bahnhof auch durch den Stadtpark an der Würm entlang gehen.
Im Altbau K 0106 befindet sich die Fakultät 11, Angewandte Sozialwissenschaften im 1. Stock hinten unser Raum

Ob Forumtheater was für unsere Gruppe ist? Wir können das gerne überlegen, und vielleicht sind die richtigen Startenden in der Gruppe der Studierenden zu finden? Sie haben alle ein Konzept geschrieben …

Flyer Forumtheater 13.01.2020

Fritz Letsch, Lehrbeauftragter*

* Das Sternchen (*) oder Asterisk kommt aus der Programmiersprache und ist ein Platzhalter für jeden möglichen Wert einer Variablen inkl. Null.

Das heißt mit ihm sind alle Möglichkeiten von Vielfalt repräsentiert. Im Zusammenhang mit Sozialforschung repräsentiert es „Normabweichung“ und soll den Fokus auf die zahlreichen, intersektional verwobenen sozialen Organisationsfaktoren lenken, die unseren Platz in der Welt, oft ohne die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen, determinieren.

Es wird daher auch stellvertretend für sämtliche Personen verwendet, die nicht der weißen, cis-männlichen, heterosexuellen, christlichen, bürgerlichen Norm entsprechen, wie Bisexuelle.

„Wohnen ist ein Menschenrecht“! In der selbsternannten Menschenrechtsstadt Graz gibt es dazu ab nächster Woche ein interaktives Forumtheater: In szenischen Verläufen ringen Menschen um ihr Recht auf leistbares, menschwürdiges und bedürfnisgerechtes Wohnen https://interact-online.org/aktuell/wohnen-fuer-alle

Im Kölner Raum:

„Ich fand es spannend, weil man so zeigen kann, das es manchen Kindern nicht so gut geht.“ – ein Schüler (4. Klasse) nach einer Aufführung des Stückes „zusammenkommen“.

Die Kinder haben in dieser Aufführung einen Jungen, der von seiner Mutter nicht geweckt wird und dann in der Schule ausgegrenzt wird, morgens auf dem Weg zur Schule abgeholt und ihn nachmittags zu einer Geburtstagsfeier am Rhein eingeladen.

„Ich bekomme Unterstützung von der Stadt. Aber ich traue mich nicht, darüber zu reden, weil ich Angst habe, dass die anderen dann über mich lästern. – ein Schüler nach einem Auftritt des Stückes „Mit mir nicht!“ zum Thema Rassismus und Diskriminierung. In dem Nachgespräch hat sich der Schüler vor der gesamten Jahrgangsstufe geoutet.

„Ich hatte am Anfang keinen Plan, was ich werden will, aber langsam öffnen sich meine Türen“ – ein Schüler nach dem Workshop „Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz.

Auch in der Interaktion mit Erwachsenen war es ein spannendes Jahr: Immer mehr Anfragen und Auftritte zum Thema Alltagsrassismus und die ersten Szenen für Pflegekräfte sind entstanden mit einem Probelauf bei der Caritas in Köln.

In Berlin:

http://kuringa.org/de/weiterbildung.html

Kurs I

Wurzeln und Flügel I – Grundlegende Konzepte der Methode

Forumtheater: die Entwicklung der Fragestellung (Erster Teil)

BILDER: Ästhetik der Unterdrückten

Klang / Rhythmus: Ästhetik der Unterdrückten

WORT: Ästhetik der Unterdrückten

Wurzeln und Flügel II – Dramaturgie (Erster Teil)

5.-16. Mai, 2020 – Gruppe L

Forumtheater mit-erleben: 13.1.2020 in der Hochschule Pasing

Eine Gruppe von Studierenden der Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaft hat sich ein Semester lang mit dem Forumtheater beschäftigt, das Augusto Boal in Brasilien entwickelt hatte: Hochschule München Angewandte Wissenschaften

Aus den Ideen von Bert Brecht, dass das Publikum im Theater nicht nur „romantisch glotzen“ sollte, sondern etwas zum Stück beitragen, entstand eine neue Methode:

Drei Szenen zu Gender-Themen* wurden für Veränderungen vorbereitet, das heißt, sie haben ein unbefriedigendes Ende … das vom Publikum im Dialog mit einem „Joker“ zu einem besseren Ende gebracht werden soll.Gendergaga

Hochschule München
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Am Stadtpark 20, 81243 München

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Campus Pasing über den Bahnhof München-Pasing. Von dort aus verkehrt die Buslinie 160 Richtung Maria-Eich-Str. / Waldfriedhof. Die Haltestelle vor der Hochschule lautet „Avenariusplatz“.

Zu Fuß können Sie vom Pasinger Bahnhof auch durch den Stadtpark an der Würm entlang gehen.
Im Altbau K 0106 befindet sich die Fakultät 11, Angewandte Sozialwissenschaften im 1. Stock hinten unser Raum

Ob Forumtheater was für unsere Gruppe ist? Wir können das gerne überlegen, und vielleicht sind die richtigen Startenden in der Gruppe der Studierenden zu finden? Sie haben alle ein Konzept geschrieben …

Flyer Forumtheater 13.01.2020

Fritz Letsch, Lehrbeauftragter*

* Das Sternchen (*) oder Asterisk kommt aus der Programmiersprache und ist ein Platzhalter für jeden möglichen Wert einer Variablen inkl. Null.

Das heißt mit ihm sind alle Möglichkeiten von Vielfalt repräsentiert. Im Zusammenhang mit Sozialforschung repräsentiert es „Normabweichung“ und soll den Fokus auf die zahlreichen, intersektional verwobenen sozialen Organisationsfaktoren lenken, die unseren Platz in der Welt, oft ohne die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen, determinieren.

Es wird daher auch stellvertretend für sämtliche Personen verwendet, die nicht der weißen, cis-männlichen, heterosexuellen, christlichen, bürgerlichen Norm entsprechen, wie Bisexuelle.

„Wohnen ist ein Menschenrecht“! In der selbsternannten Menschenrechtsstadt Graz gibt es dazu ab nächster Woche ein interaktives Forumtheater: In szenischen Verläufen ringen Menschen um ihr Recht auf leistbares, menschwürdiges und bedürfnisgerechtes Wohnen https://interact-online.org/aktuell/wohnen-fuer-alle

National-mus & Neo-Lib – Theater?

Ursprünglich emanzipatorisch gegen Fürsten-Kleinstaaterei und Willkür, waren die nationalen Gedanken auch Wegbreitende für Gleichheit: Zuerst dem Adel gegenüber, dann auch der Frauen, bis heute nur ansatzweise verwirklicht.

Demokratie wurde eine Hoffnung

der breiten Bevölkerung. Und sie blieb das heimliche Hass-Objekt der Reichen.

offizier

Falls euch das Bildchen oben irgendwie bekannt vorkommt: Es ist der Offizier der Bundeswehr-Werbung. Als würde man ihm das Posttraumatische Belastungs-Syndrom schon ansehen, trotz der heftigen Schminke … die Kollegin wirkt natürlicher.

Milton Friedman wusste Hilfe

und einer seiner erfolgreichen Ableger hier: Hayek-Gesellschaften und Institute, die unsere ReGierungen parteiübergreifend besetzen. Modell Chile wurde die Bevölkerung schon unter Pinochet völlig platt gemacht, während die Reichen ihre Schäfchen ins Trockene brachten.

Nun finden wir die Hayek-Gesellschaften und andere Think-Tank-Ableger in allen kapitalistischen Ländern und wundern uns, dass es uns entgegen aller Medienberiche und Versprechen immer schlechter geht.

Die Medien gehören dazu,

mit sehr kleinen Ausnahmen. Eine entsprechende Übersicht gab es zur Atlantik-Brücke, in einer frühen Ausgabe der Anstalt:

Neoliberalismus

Insofern haben die AfDer recht: Aber sie wollen der bedeutendere Teil im Netzwerk werden.

Demokratie wurde erledigt

Schon 1918 ff im Auftrag der Arbeitgeber und mit ihrem 500 Mio Reichsmark schweren „Antibolschewistenfonds“ von Ebert und Noske aus der SPD nieder geschossen, hatten die Arbeiterräte keine Chance.

Und bis heute glauben die brav erzogenen jungen Leute, dass der Sozialismus gegen sie wäre und ein Unglück wie der Militarismus, aber lieber nähern sich manche diesen verrückten Abenteuern.

Demokratie wird wieder erkämpft

Beim 36c3, dem 36. Chaos Communication Congress 2019 gab es einen sehr spannenden und detailreich, aber auch 90 min langen Vortrag einer dortigen Journalistin:

Wenn nun, nach alter Logik, die Kommunistische Partei Chinas die nun gut fortgebildete Jugend von Hongkong ermutigen würde, weltweit gegen den Neoliberalismus vorzugehen.

In ihrem Vortrag nimmt sie die internationalen Beziehungen auf, und auch eine Bezirksrats-Wahl, die der Selbstverwaltung dienen soll, wobei ich an die Methoden des Legislativen Theater dachte, auch in Berlin, in Österreich  aus Graz,

aber auch Tirol (PDF)

#36C3 eineweltnetz.org/chaos-computer

 

 

 

 

 

Build the Living

über Build the Living

Magdalenas Knot in München

 

Am Freitag, den 13.9.

eröffnet ich um 17 Uhr die Ausstellung :“Joy of Weaving- Upscaled“ in der Halle 6, Dachauerstrasse 112 d.
Hier zeige ich die großformatigen Arbeiten, die ich in den letzten eineinhalb Jahren aus ausrangierten Textilien gefertigt habe.

Am Samstag 14.9.

gibt es dann im Rahmen des Magdalena Knot Projektes am Nachmittag im EineWeltHaus wieder den Film Beyond Ritual über das Projekt von 2017 zu sehen.
Program_Magdalena_knot

Am Samstag ab 19 Uhr

finden im Pathos Theater ebenfalls auf dem Kreativquartier ab 19 Uhr drei Performances statt, von denen eine meine interaktive Webarbeit „Joy of Weaving- Interweaving“ sein wird.
Weiter Informationen sind im angehängten flyer und demnächst auf meiner Website unter News zu finden. http://www.dorotheaseror.de/News

Mobbing-Prävention in Köln

Mobbing-Prävention in Schule und in offener Jugendarbeit

Mit theaterpädagogischen Mitteln Mobbing vorbeugen

In dieser Fortbildung werden theaterpädagogische Übungen und Ansätze vermittelt, die darauf abzielen, entstehenden Mobbing-Situationen entgegen zu wirken.

Dabei geht es um das Wahrnehmen und Erkennen von Gefühlen und um das Analysieren der unterschiedlichen Positionen, die in einem aufkeimenden Mobbing-Prozess eingenommen werden und jeden zum Beteiligten machen.

Die Teilnehmenden erlernen die Methode Forumtheater als Instrument, um mit der jeweiligen Zielgruppe Handlungsmöglichkeiten für die Beteiligten in den verschiedenen Positionen zu erarbeiten.

Sie probieren sich in der Moderation der interaktiven Phase aus und reflektieren die Fallstricke und die Grundbedingungen, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu etablieren.

Friderike Wilckens-von Hein Do-Sa, 22.08.-24.08. 10-17 h  kostet 200,00€.  Nr. 7033K Kartäuserwall Melanchthon-Akademie Kartäuserwall 24 b in 50678 Köln

Der Kurs/die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Unter der Tel-Nr. 0221-931803-0 können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen.

Israelischer Expansionismus aus „Jüdischer Ideologie“

über Israelischer Expansionismus aus „Jüdischer Ideologie“

Die Maximalversion erinnert mich an Großdeutschland und Großalbanien, und neulich gab es in Twitter eine spannende Karte, welche Länder jemals von Groß-Britannien besetzt waren … fast die ganze Welt.
Eine etwas naheliegendere Karte hatte die Junge Welt: Königreich von David und Salomo
https://www.jw.org/de/publikationen/bibel/nwt/anhang-b/karte-koenigreich-david-salomo/

Augusto Boal und Paulo Freire +2.Mai

1997: Wir haben einen Freund verloren

Paulo Freire verstarb 75-jährig in Sao Paulo an den Folgen eines Herzinfarktes


Am Freitag, 2. Mai ’97 verstarb unser Freund und Vorbild Paulo Freire.
Wie kein anderer pflegte er den Dialog und ermunterte alle pädagogisch und politisch Tätigen, die Lebenswelt mit den Lernenden zu teilen und mit ihnen gemeinsam Wege zu entwickeln, ihre Situation zu verändern. Wir werden versuchen, sein Anliegen weiter zu verwirklichen.

Kurzporträt Paulo Freire

 

1997 in Toronto: Gedenken an Paulo Freire

Das internationale Festival des Theater der Unterdrückten

1999 in Berlin: Lern-Autonomie

1997 Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 
23.-27. Oktober 1997 in München

1999 in München und GautingTheaterMachtPolitik

2001 NUR MIT UNS: Jugendliche zum Thema Beteiligung, Bericht von einem Forum-Theater-Projekt für das Deutsche Jugend Institut DJI und Erfahrungsberichte von Jugendlichen, in: Partizipation von Kindern und Jugendlichen als gesellschaftliche Utopie? Ideale – Erfahrungen – Perspektiven Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dokumentation des Bundeskongresses am 12./13. November 2001

2002 Freiria

Unter dem Titel „Freiria“, der aus dem Namen Paulo Freires und dem Wort Feria für Marktplatz zusammengesetzt ist, lud Fritz Letsch in der Moderation zum Austausch der Teilnehmenden zu ihren Projekten ein.
Weiteres Ziel des Seminars war es, über neue Erfahrungen in der Pädagogik nach Paulo Freire (Brasilien) – Pädagogik der Autonomie – zu berichten, um damit Anregungen für die eigene Praxis zu geben.

Es berichteten Prof. Manfred Peters von der Friedensuniversität aus Namur/Brüssel. Er gab zunächst eine kurze Einführung zur Person und den pädagogischen Ansätzen von Paulo Freire, einem der bedeutenden Pädagogen
unserer Zeit, der 1997 starb.

Er berichtete dann über seine Arbeit in der Beratung und Unterstützung von Basis-Alfabetisatoren im Gebiet der großen Seen in Afrika. Deutlich wurde, wie wichtig realitätsbezogene, generative Themen und eine aktive
Dokodierung für einen guten Erfolg der Arbeit sind.

Maria Gorius aus Köln berichtete aus ihrer Praxis spez. mit Jugendlichen im Anti- Gewalt-Bereich, auch in den neuen Bundesländern. Sehr interessant, so wurde herausgestellt, sind dabei Formen der Theaterarbeit, insbesondere das
Forum-Theater nach Augusto Boal aus Brasilien.

Ein Projekt „Domino“ an der Fachhochschule Merseburg und in Halle hatte zum Thema Zivilcourage Workshops und eine Fortbildungsreihe, auch mit Augusto Boal angeboten.

Heinz Schulze von der Agenda 21 – Eine Welt – stellte seinen Beitrag unter das Motto: Der Lehrer ist Politiker und Künstler, eine Aussage von Paulo Freire. Konkret zeigte er auf, wie in der Kampagne: München gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ auch „nach Freire“ gearbeitet werden kann:
Dialogische Aktion, das Arbeiten mit „generativen Themen“, Vorbereitung eines entsprechenden Stadtratsbeschlusses, eines „Runden Tisches“ mit unterschiedlichen Interessensgruppen auch aus der Wirtschaft sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit waren die Eckpunkte. Bei der anschließenden Diskussion ging es um Fragen „Was ist ausbeuterische Kinderarbeit“ und, ob es nicht schlecht für die Kinder sei, wenn sie nicht mehr arbeiten dürften.

Bei einer Übung zur Konfliktaufstellung im Schulhof wurde zum Abschluss mit den TeilnehmerInnen demonstriert, wie in der Abbildung eines Konfliktes die Hintergründe der Beteiligten sichtbar gemacht werden können.

Frau Ilse Schimpf-Herken (Berlin) berichtete am nächsten Tag über zwei interessante Erfahrungen:

Wie in Berlin-Kreuzberg in der interkulturellen Arbeit „Lesepaten“ für Schulen mit hohem Ausländeranteil gefunden wurden und wie prima das läuft. Sprachkompetenz wird erworben – nicht durch „pauken“, sondern durch Geschichten-Lesen.

Ein anderes wichtiges Projekt war der Austausch mit LehrerInnen aus Chile – über Ansätze der Pädagogik Freires, Kodierungen – Dekodierungen etc. Das könnte ein interessantes Projekt auch innerhalb der Städtepartnerschaft München-Harare mit InWent sein. Von einigen TeilnehmerInnen wurde der Wunsch an die Paulo Freire Gesellschaft
herangetragen, ein „Glossar“ zu erarbeiten, in dem die Begriffe der Freire-Pädagogik kurz erläutert werden.

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung für Interessierte und MultiplikatorInnen im Bereich des globalen Lernens und der theaterpädagogischen Arbeit, die wichtige Ansätze gezeigt hat, und dass wir auch vom „Süden“ lernen können.
Wichtig war auch der Austausch mit einigen Studierenden, die selbst Theaterarbeit als gewaltpräventive Arbeit einsetzen wollen, aber noch unerfahren sind.

2004 in Linz

augustolinz

2009 in 70 Ländern: Augusto Boal ist jetzt überall bei uns

Mehr in http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de

Lebensmut für Zukunft?

Gerhard Mersmann denkt in

Lebensmut speist sich aus Zukunft

über die Stimmungen im Umbruch nach, unten meine Gedanken dazu:

Es kursieren immer wieder dieselben Geschichten über die Atmosphäre, die herrschte, wenn Systeme untergingen. Sehr anschaulich sind die, die erzählt werden von den letzten Zügen des Deutschen Kaiserreiches.

https://neue-debatte.com/2019/03/16/lebensmut-speist-sich-aus-zukunft/

„Majestät, gengas hoam, Revolution is!“ sollen Arbeiter dem letzten bayrischen König Ludwig III. beim Spaziergang im Englischen Garten zugerufen haben … denn in den Tagen vorher hatte Kurt Eisner schon mit großen Treffen auf der „Theresienwiese“ und tausenden Arbeiter*Innen, Bauernführern und Soldaten gesprochen und bemerkt, dass die Soldaten den alten König, der den Krieg widerspruchslos mit getragen hatte, nicht mehr verteidigen würden.

Heute sind wir weiter von der Zukunft entfernt:
Damals hatte der königliche Sozialdemokrat Erhard Auer, mit dem späteren burschenschaftlichen Eisner-Mörder befreundet, den Ministerrat noch beruhigt, er werde sich an die Spitze der Demonstration setzen und sie dann auflösen.

Aber Kurt Eisner, Ludwig Gandorfer und Erich wie Zenzl Mühsam und alle von der USP -der Unabhängigen Sozialisten, gingen zu den Kasernen, während sich die abhängigen Sozialdemokraten am Friedensengel auflösten und nach Hause gingen, erst in der Zeitung die Proklamation des Freistaat Bayern lasen.

Zukunftswerkstatt nennt auch google jetzt seine Workshops:
Robert Jungk hatte mit Kolleg*Innen schon in den 1980er Jahren sein Konzept der drei-gliedrigen Zukunftswerkstatt als neue demokratische Austausch- und Forschungs-Gruppe entworfen, um neue Entwicklungen gemeinschaftlich zu verankern. Die dritte Phase, die Strategie und ihre Verwirklichung braucht meist noch etwas Begleitung, eine Werkstatt eine einfühlsame Moderation, die aber in allen Regionen zu finden ist.

Eine Jahres-Tagung der Moderierenden:
Grundlegende Themen und Reflexionen kommen in einem Treffen der deutsch-sprachigen Regionen in jeweils einer anderen Himmelsrichtung zum Austausch: Letztes Jahr im Burgenland zu Frieden und Ungarn, davor in der Lausitz mit Geflüchteten in der Umbau-Region, jetzt 28.4. bis 1.5.19 in Frankfurt und Bad Homburg zu Geld und GemeinSinn:

http://zw2019.zwverein.de/

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