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Theater macht Politik

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BIB Aktuell #40: Andreas Zumach gewinnt Debatte

über BIB Aktuell #40: Andreas Zumach gewinnt Debatte

Ich weiß ja nicht, ob man eine Debatte gewinnen muss, aber es ist alle mal ein Gewinn, sie geführt zu haben und zu zeigen, dass man dabei Mensch bleibt.

Alle Nationalisten und Religiosen – und hier haben wir es mit Beidem zu tun – kennen nur ihre eigene Rechthaberei, und es ist ein Armutszeugnis der Stadt München, den Diskurs zu verweigern, statt ihn zu fördern.

Wie bei allen Denk- und Sprech-Verboten wird die Energie nur angestaut, sie wird sich in anderem Unmut entladen, aber das bekommt die nächste Kultur-verantwortliche Person ab …

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Geh nicht!

Vorarlberg und Tirol starten Theaterdialog

https://www.vol.at/vorarlberg-und-tirol-starten-theaterdialog/5986208

Ein Theaterdialog behandelt Fragen von Flucht.
Ein Theaterdialog behandelt Fragen von Flucht. ©Photo by Tyler Penner on Unsplash
Die Länder Vorarlberg und Tirol starten gemeinsam mit dem Forumtheater „Geh nicht“ einen Theaterdialog über Entwicklungszusammenarbeit und Migration.

An je drei Veranstaltungsorten in den beiden Ländern werden Geschichten präsentiert, die Fragen aufwerfen und gleichzeitig Zusammenhänge zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Migration aufzeigen. Die für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Regierungsmitglieder, die Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe und der Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch, laden die Bevölkerung zum Theaterbesuch ein.

“Was bedeutet Flucht?”

„Wir wollen hinter die kursierenden Schlagwörter blicken: Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Was bedeutet Flucht wirklich? Und was kann und soll Entwicklungszusammenarbeit bedeuten? Diese Veranstaltungen soll zum Denken anregen und zur Diskussion einladen“, betont Landesrat Rauch.

Seine Tiroler Kollegin, Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe, ergänzt: „Krieg und Verfolgung sind als wesentliche Fluchtgründe bekannt, viele Menschen insbesondere im globalen Süden sehen sich jedoch auch aufgrund der Ausbeutung von natürlichen Ressourcen, Umweltverschmutzungen und Klimaveränderungen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Es ist daher unsere gemeinsame Verantwortung, auch diese Gründe aufzuzeigen und im Sinne der kommenden Generationen nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Unsere Entwicklungszusammenarbeit und dieses Forum-Theater leisten einen wesentlichen Beitrag in diese Richtung.“

Etwicklungszusammenarbeit

Im Forumtheater werden Geschichten präsentiert, die Fragen aufwerfen und Zusammenhänge wie durch eine lebendige Lupe künstlerisch greifbar machen. Das Stück „Geh nicht“ nimmt die aktuell verbreitete Idee, dass Entwicklungszusammenarbeit ein Mittel gegen Migration sein kann, zum Anlass, um miteinander hinter die Kulissen zu blicken. Die SchauspielerInnen unter der Leitung von Julia Felder und Michael Schiemer präsentieren hautnah Einblicke in Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit und in die Gründe, warum Menschen aus ihren Herkunftsländern flüchten.

Reale Erlebnisse

Die Szenen beruhen auf realen Erlebnissen der SchauspielerInnen und rufen das Publikum zum aktiven Mitdenken auf:
Ist eine Welt ohne Flucht und Migration vorstellbar?
Was können und wollen wir tun, damit Menschen im globalen Süden sich nicht gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen?
Und welche Rolle kann die Entwicklungszusammenarbeit dabei spielen?

Termine

Mittwoch, 7. November, 19.30 Uhr, Spielboden Dornbirn
Samstag, 10. November, 19.00 Uhr, Pfarrsaal Schruns
Montag, 12. November, 19.30 Uhr, Theater am Saumarkt Feldkirch

Freitag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Zone Wörgl
Samstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, Bühne Imst Mitte
Sonntag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, Westbahntheater Innsbruck

Die Forumtheaterabende finden abwechselnd unter der Leitung von Julia Felder (interkulturelle Konflikttransformation) und Michael Schiemer (Regisseur und Theaterpädagoge) statt. Diese Veranstaltungen werden von den Koordinationsstellen für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Vorarlberg und des Landes Tirol und von inkontra – interkulturelle Konflikttransformation organisiert.

(VLK)

https://www.vol.at/vorarlberg-und-tirol-starten-theaterdialog/5986208

Kurt Eisner aus der Haft entlassen

Vor 100 Jahren herrschte in München Hunger bei den Armen, der König bei den Adeligen, den Bankern, den Reichen und den Oberen der Kirchen.

1% der Bevölkerung besitzt bis heute 2/3 des Vermögens. Woran war die Revolution am 7. November 1918 im Endeffekt gescheitert?

Die Besitzenden hatten eine hetzende Presse und die Hirtenbriefe des Kardinal Faulhaber von allen Kanzeln, der dann 1919 massiv die Frauen mobilisieren konnte, gegen die Sozialisten, die das Frauenwahlrecht eingeführt hatten. Die Angriffe auf und die Niederschlagung der Räteregierungen ist erstmals zeitnah mit vielen neuen Quellen auch in der Öffentlichkeit nach zu verfolgen. Revolutionsgespräche werden ab 1. November die

Die wichtigsten Quellen:

www.plenum-R.org mit der  Mailing-Liste abonnieren: mailto: plenum_r-subscribe@lists.riseup.net

Revolutionszeitung bestellenwww.hartbrunner.de

https://stadtgeschichte-muenchen.de/

NEU: www.muenchen.de/wasistdemokratie

Ein Büchlein zum Programm des Kulturreferat mit mehr als 330 Veranstaltungen, Kalender und Adressen gibt es in der Stadtinformation im Rathaus und im Kulturreferat Burgstr. 8

Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

München-Obergiesing * Abends, um 20:30 Uhr, kann Kurt Eisner die Haftanstalt Stadelheim verlassen.Er wird auf Entscheidung des 1. Senats des Reichsgerichts Leipzig entlassen, damit er an der am 17. November stattfindenden Reichstagswahl teilnehmen kann. Und das, obwohl sich der Oberreichsanwalt gegen die Entlassung ausgesprochen hatte. In der Begründung zu diesem Gerichtsbeschluss wird aufgeführt, dass eine Fluchtgefahr ausgeschlossen sei und eine Verdunkelungsgefahr nicht besteht.

Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

München * In zwei Listen werden Bronzefiguren aufgeführt, die den Metallbedarf der Rüstungsbetriebe geopfert werden sollen. Die erste Liste beinhaltet Werke, auf die man ersatzlos und für immer verzichten will. Dazu gehört unter anderem die Schwind-Büste auf der Praterinsel, das Senefelder-Denkmal, ein Germaniabrunnen und das Brunnenbuberl, das sich seinerzeit noch in der Anlage in der Sonnenstraße befindet.Auf der zweiten Liste stehen Werke die nach dem Krieg wieder rekonstruiert werden sollen. Dazu zählt unter anderem das Maxmonument, Standbilder von Schiller und Goethe und der Wolfsbrunnen am Kosttor. Die nur wenig verbleibende Zeit bis zur Revolution rettet die Bronzeplastiken und macht sie zu den Gewinnern der Revolution und der neu entstandenen Demokratie.

US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Washington – Berlin * US-Präsident Woodrow Wilson fordert auf das deutsche Waffenstillstandsersuchen in seiner zweiten Note unter anderem die Einstellung des U-Boot-Krieges, nachdem am 11. Oktober in der Bucht von Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt worden ist. 450 Menschen kamen dabei ums Leben, darunter 135 Frauen und Kinder.

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

Spa – Berlin * Generalquartiermeister Ernst Ludendorff, der am 29. September einen Waffenstillstand binnen 24 Stunden gefordert hatte, plädiert nach dem Schreiben des US-Präsidenten Woodrow Wilson jetzt dafür, das deutsche Volk soll doch „um seine Ehre nicht nur in Worten, sondern tatsächlich bis zum letzten Mann kämpfen und sich damit die Möglichkeit des Wiedererstehens sichern“.

Kaum hat die neue parlamentarische Regierung die Verantwortung übernommen, spielt Ludendorff den entschlossenen Feldherrn, der sich gegen eine Politik wehrt, die ihn zur Beendigung des Kampfes zwingen will. Wieder ein Baustein zur Dolchstoßlegende.

 

http://raete-muenchen.de/faulhaber-21-2-ohrenzeuge-des-mordes

http://raete-muenchen.de/pressetermin-vor-ankuendigung-di-28-august-um-11h

Migration soll Menschenrecht werden … Die UN ruft zur Unterschrift unter den Migrations-Pakt — Der Mensch – das faszinierende Wesen

Logo des Global Compact for Migrationblockquote>… die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (VN) [haben sich] auf einen „Globalen Pakt für sichere, reguläre und geordnete Migration“ geeinigt. Das wirkt in Zeiten der Abschottungspolitik von Seehofer, Salvini, Trump und Co. beinahe wie ein kleines Wunder. Befürworter des Abkommens wie UN-Generalsekretär António Guterres reden in diesem Zusammenhang schon von […]

über Migration soll Menschenrecht werden … Die UN ruft zur Unterschrift unter den Migrations-Pakt — Der Mensch – das faszinierende Wesen

Erleben lernen: Politisch

Das „Theater der Unterdrückten“ nach Augusto Boal bringt Veränderungsprozesse in Gang. Es „macht Politik“ und setzt Lernprozesse in Gang. Die gemeinsame spielerische Suche nach ungewöhnlichen Problemlösungen spricht nicht nur die rationale Seite
des Menschen an, sondern auch seine emotionale, seine lustbetonte und setzt somit Impulse zu neuen Denk- und Handlungsweisen frei.

12. Internationaler Kongress erleben & lernen | 2018:

Einmischen possible:
Die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik

Ein neues Buch in den „Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten“

Nach dem Workshop war der Zusammenhalt in der Klasse so toll, dass es wieder Spaß gemacht hat, zur Schule zu gehen. Ich konnte dann auch besser lernen. Tanas, 15 Jahre alt, nach einem dreitägigen Theaterprojekt mit dem Forumtheater inszene an einer Kölner Schule

Dieser Sammelband gibt einen Einblick in verschiedene Theaterprojekte, in denen mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten gearbeitet wird.

Die hier versammelten Praktiker*innen zeigen ihre individuellen Wege mit dem Theater der Unterdrückten und wie weitere Theaterrichtungen von Clownerie oder Improvisationstheater über Theater zum Leben und Applied Action Theater bis hin zur Theatertherapie ihre künstlerische und kreative Arbeit bereichern.

Deutlich wird dabei die Relevanz des Ansatzes Augusto Boals für die gesellschaftspolitischen Themen, die unsere Zeit wie keine anderen prägen: Ob soziale Ungleichheitserfahrungen, der individuelle und gesellschaftliche Anteil am Klimawandel oder Debatten rund um Asyl und Menschenrechte – die hier vorgestellten Projekte legen dazu nicht nur wichtige Fragen frei, sondern zeigen exemplarisch, wie die Methoden aus dem Theater der Unterdrückten aktives politisches Hinterfragen und Handeln von Subjekten stärken.

Vervollständigt wird der Sammelband durch einen Praxisteil mit den Lieblingsübungen der Autor*innen als Anregung für die eigene theaterpädagogische Praxis. Mit Beiträgen von Stephan Antczack, Sophia-Marie Bömer, Jens Clausen, Birgit Fritz, harald-hahn, Sanjay Kumar, Fritz Letsch, Özge Tomruk, Friderike Wilckens-von Hein

[https://www.ibidem.eu/de/theater-der-unterdrueckten-als-mosaikstueck-gesellschaftlichen-wandels.html Harald Hahn Theater der Unterdrückten als Mosaikstück gesellschaftlichen Wandels Einblicke, Ansichten und Projekte]

https://www.institutgauting.de/publikationen/gautinger-protokolle/theater-macht-politik/TheaterMachtPolitik

http://joker-netz.raete-muenchen.de/Theater_Macht_Politik

Divestment – wie unser Geld den Klimawandel befeuert

Alle Aussteigen! würde ich das übersetzen, den nur Investment-Leute verstehen Divestment. Und meine schwierigste Frage: Wie bekommen wir unsere jeweilige Altersvorsorge-Versicherung dazu, aus Rohstoff-Handel und Rüstung auszusteigen, wenn das die letzten lukrativen Berieiche der Finanz-Anlagen sind? Brauchen wir Szenen zur Investition, die uns in den gentrifizierten Städten mit unserem eigenen Geld den Hals abschnürt? der Abschied vom Kapitalismus wird uns nicht leicht fallen, aber kurz, bevor er uns tötet, werden wir ihn verstehen?

zebralogs

„Diese Wirtschaft tötet“, so hat es Papst Franziskus 2013 geschrieben. Mit dieser Aussage klagt der Papst Menschenrechtsverletzungen und sklavenähnliche Zustände in der globalisierten Wirtschaft an, beispielsweise in den Textil- und Handyfabriken Asiens.

Doch es gibt auch weniger bekannte tödliche Folgen dieser Wirtschaft. Beim Rohstoffabbau werden beispielsweise giftige Chemikalien genutzt, die Luft wird durch Feinstaub und das Wasser durch giftige Abwässer verschmutzt. Kurz: Die Gesundheit der Arbeiter*innen und Anwohner*innen wird zerstört. Und der mit dieser Wirtschaft einhergehende Klimawandel vernichtet schon heute die Lebensbedingungen und Einkommensmöglichkeiten von Millionen von Menschen.

Was heißt Divestment?

Divestment ist das Gegenteil einer Investition. Grob gesagt geht es darum, der „tödlichen Wirtschaft“ das Geld zu entziehen sowie durch Öffentlichkeitsarbeit auf schädliche Wirtschaftspraktiken und ihre Finanzierung aufmerksam zu machen. Ist der Ansatz des Divestment ein Weg, um die negativen Auswirkungen unseres Wirtschaftssystems zu bekämpfen? Divestment zielt vor allem auf die klimaschädliche Kohle-, Öl- und Gasindustrie. Denn in irgendeiner…

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Vom Goldenen Anker zum Landtag

um den Hauptbahnhof München ereignete sich Vieles in der Räterepublik, und die Orte lassen das damalige Geschehen nicht so leicht wieder finden:

Im Goldenen Anker in der Schillerstraße 30

war damals ein gutes geräumiges Gasthaus für alle Münchner, in dem Kurt Eisner einen regelmäßigen Gesprächskreis Montag abends hatte, Eisner-Rad

  • zur Besprechung der Ereignisse im Krieg, in der SPD, zu den Kriegskrediten
  • zum Aufbau der USPD nach der Ablehnung weiterer Kriegskredite 1917
  • zu den Streiks in ganz vielen Städten mit Rüstungsindustrie Januar 1918

Nach der Verhaftung Kurt Eisners und den Mitstreitenden in der USPD wie Sarah Sonja Lerch (die sich in Stadelheim nach mangelnder Behandlung und Zahnschmerzen am 29.3.1918 umbrachte) führte Ernst Toller die Gesprächskreise weiter.

Im Oktober kandidierte Kurt Eisner für den Reichstag und musste für den Wahlkampf frei gelassen werden, und im November wurde klar, dass Adel und Militarismus, die Monarchie und die Rüstung das Land in den Ruin getrieben hatten, der Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Immer mehr Leute forderten den Frieden, ohne Gebietsgewinne …

und kam am 5. und 7. November zur Theresienwiese.  Die MSPD zog mit Auer zum Friedensengel, die USPD mit dem blinden Bauernführer Gandorfer Eisner und den Mühsams zu den Kasernen …

dann in den Mathäser und zum damaligen Landtag: Prannerstraße hinter dem Bayrischen Hof, Proklamation der Republik: Freistaat Bayern

und die Ermordung …

http://www.dasanderebayern.de/99-jahrestag-der-ermordung-kurt-eisners/

und drei Filme auf youtube:

Konstantin Wecker liest die Gedenkrede von Heinrich Mann für Kurt Eisner am 16.3.1919

http://raete-muenchen.de/faulhaber-21-2-ohrenzeuge-des-mordes

Eine heutige Form vom damaligen Goldenen Anker: Revolutionsgespräche im www.feldcafe.de 5vor12

Ernst Toller in München? heute?

Der etwa 22jährige Student hatte über Max Weber in Heidelberg als Pazifist von der USPD gehört, hatte Eisner bei einem reichsweiten treffen kennengelernt und kam nach München.

Eine Jugend in Deutschland zentralratist sein international bekanntestes Buch, Hoppla, wir leben und Hinkemann die über viele Jahre bekanntesten Theaterstücke.

Nach Kurt Eisners Ermordung am 21.2.2019 wurde Ernst Toller auch Vorsitzender des Zentralrat der Republik Baiern aus den Arbeiter- Bauern- und Soldatenräten.

Beim Palmsonntagsputsch hatten die Leute der Geheim-Organisation Thule-Gesellschaft mit der nach Bamberg geflohenen Mehrheits-SPD und der Reichswehr den ersten Versuch gemacht, die Räte zu verhaften und die Macht zu übernehmen, die Arbeiter schlugen sie aber mit Gefechten um den Hauptbahnhof zurück, so dass sie mit einer Lokomotive flohen,

Der kurze Frühling

Zenzl Mühsam konnte telefonisch noch einige der anderen Räte warnen, Erich Mühsam war am 13.April 1919 um 4 Uhr morgens mit 12 weiteren Linken von Soldaten der „Repu

blikanischen Schutztruppe“ verhaftet und ins oberfränkische Gefängnis Ebrach gebracht worden.

Einen neu und frisch geschriebenen Überblick gibt

Simon Schaupp: Der kurze Frühling der Räterepublik
Ein Tagebuch der bayerischen Revolution
ISBN 978-3-89771-248-5 frisch ausgeliefert,  304 Seiten, hochwertige Klappenbroschur, knapp 20.-

Vor hundert Jahren gelang einem behäbigen Völkchen am Rande der Alpen eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen Deutschlands. Das Tagebuch der Bayerischen Räterepublik rekonstruiert das Geschehen anhand der Erlebnisse dreier revolutionärer Persönlichkeiten: Dem Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und dem radikalen Sozialisten Ernst Toller (USPD).

Mehr auf www.raete-muenchen.de

neues Wiki zum Forumtheater

Weil meine guten alten Hochschul-Wikis ab Sommer 2018 zu Ende gehen, erprobe ich grade neue Ebenen, und https://github.com/raete-bayern/forumtheater scheint mir recht gut geeignet, wer besseres kennt und anbieten kann, darf mich gerne beraten.

Marienplatz

Als wir noch Demokratie am Marienplatz spielen konnten, als „Chamber in the Street“, wie es Augusto Boal nannte, gegen eine Initiative des Bundesrates zur Halbierung für Asylbewerber, ein CSU-Vorstoß schon vor vielen Jahren …

wo jetzt Ordnung herrscht.

Inszenierungen der Politik

Die Inszenierungen der Politik können wir zerlegen, wenn wir eigene Bilder und Szenen dagegen setzen:

über IALANA-Medientagung in Kassel – Dr. Kurt Gritsch: „Der Kosovo-Krieg. Eine gesteuerte Debatte“

Das war der Abschied der Partei der Grünen von der Friedensbewegung, die sie seitdem als Partei-Spitze schlechten Gewissens ignorieren und weiter dem Einflüsterungen der Atlantik-Brücke und der NATO trauen.

Heute erleben wir kurdische Friedens-Demonstrationen mit türkischen Wer-Wölfe-Provokationen, als bekäme der Krieg eine matte Spiegelung am Münchner Stachus, kurz vor der Sicherheitskonferenz, die an der Richtung der nächsten Waffen-Geschäfte arbeiten wird.

Die Friedenskonferenz im Rathaus wird die anderen Seiten erläutern, mit Franz Alt: Kommt endlich zur Vernunft! Die Friedensbotschaft von Michail Gorbatschov.

Angesichts von Konfrontation und zunehmender Kriegsgefahr in Europa plädiert Gorbatschov für eine Rückkehr zur Entspannungspolitik

Nela Porobic Isacovic, Feministische Aktivistin aus Bosnien und Herzegowina, Kooperationspartnerin der Internationalen Frauenliga:

Friedensarbeit in Bosnien. Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte müssen verwirklicht werden, um einen neuen Ausbruch von Gewalt zu verhindern.

Tiffany Easthom, Direktorin Nonviolent Peace Force: Was will die Nonviolent Peace Force?

NP ist die größte Organisation, die unbewaffnete zivile Schutzprogramme durchführt und im Südsudan, in Myanmar, auf den Philippinen, im Libanon und im Irak 275 Personen im Einsatz hat.

Grußwort: Leo Hoffmann-Axthelm, Vertreter von ICAN – Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen

Musikalische Umrahmung: Münchner Saitentratzer

Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt,  Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

Grußwort der Landeshauptstadt München: Christian Vorländer, Stadtrat

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