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Theater macht Politik

werkstatt zu forumtheater und legislativem theater

neues Wiki zum Forumtheater

Weil meine guten alten Hochschul-Wikis ab Sommer 2018 zu Ende gehen, erprobe ich grade neue Ebenen, und https://github.com/raete-bayern/forumtheater scheint mir recht gut geeignet, wer besseres kennt und anbieten kann, darf mich gerne beraten.

Marienplatz

Als wir noch Demokratie am Marienplatz spielen konnten, als „Chamber in the Street“, wie es Augusto Boal nannte, gegen eine Initiative des Bundesrates zur Halbierung für Asylbewerber, ein CSU-Vorstoß schon vor vielen Jahren …

wo jetzt Ordnung herrscht.

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Inszenierungen der Politik

Die Inszenierungen der Politik können wir zerlegen, wenn wir eigene Bilder und Szenen dagegen setzen:

über IALANA-Medientagung in Kassel – Dr. Kurt Gritsch: „Der Kosovo-Krieg. Eine gesteuerte Debatte“

Das war der Abschied der Partei der Grünen von der Friedensbewegung, die sie seitdem als Partei-Spitze schlechten Gewissens ignorieren und weiter dem Einflüsterungen der Atlantik-Brücke und der NATO trauen.

Heute erleben wir kurdische Friedens-Demonstrationen mit türkischen Wer-Wölfe-Provokationen, als bekäme der Krieg eine matte Spiegelung am Münchner Stachus, kurz vor der Sicherheitskonferenz, die an der Richtung der nächsten Waffen-Geschäfte arbeiten wird.

Die Friedenskonferenz im Rathaus wird die anderen Seiten erläutern, mit Franz Alt: Kommt endlich zur Vernunft! Die Friedensbotschaft von Michail Gorbatschov.

Angesichts von Konfrontation und zunehmender Kriegsgefahr in Europa plädiert Gorbatschov für eine Rückkehr zur Entspannungspolitik

Nela Porobic Isacovic, Feministische Aktivistin aus Bosnien und Herzegowina, Kooperationspartnerin der Internationalen Frauenliga:

Friedensarbeit in Bosnien. Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte müssen verwirklicht werden, um einen neuen Ausbruch von Gewalt zu verhindern.

Tiffany Easthom, Direktorin Nonviolent Peace Force: Was will die Nonviolent Peace Force?

NP ist die größte Organisation, die unbewaffnete zivile Schutzprogramme durchführt und im Südsudan, in Myanmar, auf den Philippinen, im Libanon und im Irak 275 Personen im Einsatz hat.

Grußwort: Leo Hoffmann-Axthelm, Vertreter von ICAN – Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen

Musikalische Umrahmung: Münchner Saitentratzer

Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt,  Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

Grußwort der Landeshauptstadt München: Christian Vorländer, Stadtrat

Revolution schafft neues Theater

Das gute alte Theater hatte sich mit immer neuen Moden und Manien auffrischen wollen, hatte allerlei Autoren-Attitüden, Musicals und Oper-etten, Performances sowie Textflächen und interaktive Ereignisse mit Geflüchteten und Obdachlosen inszeniert, um sich von den eigenen Wurzeln abzulenken.

Griechische Chöre hatte man, wie auch alle Arten der Brecht-Wieder-Aufführungen reichlich benutzt, aber ein Theater des Dialoges werden, das ging nicht.

So lange die moralische Anstalt meint, eine höhere Aufgabe zu bekleiden, ausgestattet mit hohen Leitenden und überhöhten Kritiken, eigenem Kauderwelsch und einer Art, die alles besser durchdacht haben muss, als andere …

kurz, die alte Lehrer-Attitüde, die Besserwisserei, macht leider lern-unfähig, wie die alte Wiederholung in der Politik, von der man sich längst wieder abhängig gemacht hatte.

Befreiungs-Bewegungen beginnen nicht im Besitz-Stand

sondern von unten, in Armut und Unruhe, aus Unrecht und Verletzung. Deswegen braucht es auch immer etwas Vorsicht: Was ist die Traumatisierung, die uns vom Traum trennt, was und wem kann ich glauben, trauen, oder verletzen wir uns untereinander in der schlimmen Situation um so gnadenloser?

Es gibt immer Zwischenstufen,

und die Menschen, die durch alle Bereiche streifen und wechseln können, und damit auch die Informationen transportieren.

Das Theater hatte früher auch solche Kontakte, Autoren, Regisseure, die wach genug waren, aber nun werden die Intendanten im internationalen Städte-Vergleich an Interesse der gehobenen Platz-Besitzer-Schicht gemessen …

… und das Theater der Filme und Spiele, Soaps und Games übernimmt die Herrschaft, von Hollywood bis Silicon Valley, doch eine Art des Theater machens ist nicht mehr recht bekannt.

Dabei ist die Kunst des guten Spiele-Programmieren- und -Schreiben genau die gleiche, doch der Material- und Werkzeug-Kasten der zu verarbeitenden Literatur ist noch voll, die Star-Treck-Komposition hat grade noch die Heldenreise aus den Ideen von Joseph Campbell* nachgebaut, die Paul Rebillot in die Art der Gestalt-Therapie verwandelt hat:

Figuren der Literatur und oder Psychologie

Joseph Campbell hatte das Grundmuster aller archaischen Märchen herausgearbeitet, das von Helfern, Herausforderungen, einer Schwelle und Bedrängnissen, Auseinandersetzungen und Hilfen, einem Sieg und der Frage der guten Heimkehr handelt. 

Zuerst wissen wir, dass wir Fähigkeiten und Freunde haben

das wären zuerst die Auftrag-Gebenden der Zukunft, die in Literatur und Umkreisen zu finden sind,

Dann kommt ein Ruf ins Abenteuer

Die Verantwortung für ein ganzes Haus in die Hände eines Ensembles? Das ging doch immer schon schief!

Die Schwelle der Angst: Was hält dich fest?

Alle Bedenken werden uns erschlagen.

Du gehst los und kommst in Bedrohungen

Wir hatten die Katastrophen doch voraus gesehen!

Die Auseinandersetzung wird unausweichlich

Kein Mensch mag streitende Figuren?

Theater lebte davon, wenn es nicht Idyllen pflegen wollte.

Der Kampf endet in der Versöhnung

Das hätten wir doch leichter haben können? Eben nicht …

Der gemeinsame Sieg wird gefeiert

Die Revolution war in München schon einmal möglich, friedlich bis zur Ermordung Eisners

Die Heimkehr zeigt die Fähigkeit der Veränderung

Damals konnte die Revolution keinen Sieg feiern, sie wurde von der Hoffmann- und Noske-SPD mit Hilfe von rechten Freikorps tausendfach totgeschlagen und geschossen. Ein Spät-Opfer der kriegerischen Zeit des kaiserlich-preußischen Imperialismus. Die rechte Macht wirkte bis zum „3. Reich“ weiter, bis in den Post-Faschismus der 19500er und 60er Jahre.

Der nächste Turnus 1968

Es waren wenige Figuren, die inspirierend wirkten … und Vorbild-Bewegungen in den USA, Hair und Weathermen, SDS und Bürgerrechts-Bewegungen …

… und eine Theater-Bewegung der Befreiung …

in den 1980ern mit Augusto Boal quer durch’s Land

… mit entscheidenden Impulsen aus dem Süden, inspiriert von Bert Brecht und Erwin Piskator … heute noch als Living Theater in den USA am Werk.

Forumtheater

braucht andere Räume als die Stadttheater: Runde Versammlungsräume, wie wir sie auch für zukünftige demokratische Prozesse brauchen, öffentliche Orte, wie sie die Griechen für ihre Dramen hatten …

Legislatives Theater

kann die Fragen der gemeinschaftlichen Gestaltung von Gemeinde, Stadt und Viertel, aber auch von Länder-Gesetzgebung im europäischen Austausch der Regionen in Bildern erarbeiten:

Wie soll unser neues Einwanderungsgesetz aussehen?

Asylrecht und Arbeits-Migration, Kultur und Wanderung, …

Joseph Campbell*: Der Heros in tausend Gestalten, suhrkamp taschenbuch 424

 

 

Filme mitdenken, Theater machen

Gegründet wurde das Festival in Wien 2008 zum 60-Jahr-Jubiläum der Deklaration der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Idee war es dabei, durch Filme das Bewusstsein für gesellschaftspolitische Themen und Menschenrechte zu schärfen.

This Human World: Filme für Cineasten und Mitdenker

Heuer findet in Wien zum zehnten Mal das Filmfestival This Human World statt. Die beiden Kuratorinnen Djamila Grandits und Julia Sternthal, die die Festivalleitung letztes Jahr übernommen haben, legen ein ambitioniertes und vielfältiges Programm vor.

Zur Eröffnung wird heute der Film „Weapon of Choice“ gezeigt, in dem die österreichischen Filmemacher Fritz Ofner und Eva Hausberger ein kritisches Porträt der in Österreich entwickelten Glock-Pistole zeichnen. Die Recherchen zu dieser „weltweit begehrten Dienst- und Mordwaffe“ führten sie unter anderem in die USA, den Irak und an den Wörthersee.

Völkermord und Tribunale

Neben vielfältigen aktuellen Menschenrechtsfragen werden auch historische Themen behandelt: So zeigt das Festival erstmalig in Österreich den Dokumentarfilm „Intent to destroy“ des US-amerikanischen Filmemachers Joe Berlinger, der sich mit dem Völkermord an den Armeniern auseinandersetzt und den problematischen Umgang des türkischen Staates mit seinem historischen Erbe behandelt.

Ein weiteres Highlight des Festivals ist die Dokumentation des „Kongo Tribunals“, das von Milo Rau in der Bürgerkriegsstadt Bukavu im Ostkongo sowie in Berlin inszeniert wurde.

Automechanikerinnen in Burkina Faso

Das Festival widmet sich aber nicht nur der Skandalisierung von Menschenrechtsverletzungen, sondern bringt auch ermutigende Beispiele: So porträtiert der Film „Ouaga Girls“ eine Gruppe junger Frauen, die sich in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou als Automechanikerinnen betätigen und sich in einer männlich dominierten Branche behaupten und wechselseitig stärken.

Im Rahmenprogramm wird unter anderem in den AfriPoint im sechsten Wiener Bezirk geladen, wo ein Workshop nach der Methode Augusto Boal stattfindet, der das Theater der Unterdrückten begründet hat.

Ängste und Vorurteile sowie traumatische Erfahrungen sollen abgebaut werden, Menschen mit und ohne Fluchterfahrung kommen zusammen.

Für Cineasten und Mitdenker

This Human World zeigt als renommiertes internationales Menschenrechtsfilmfestival Kontinuität. Die Kuratorinnen wollen laut eigenen Angaben ein Prisma schaffen, das aus cineastischen und diskursiven Erfahrungsräumen besteht.

Durch die enge inhaltliche Kooperation mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte und dessen wissenschaftlichem Leiter Manfred Nowak wird eine hohe wissenschaftliche Expertise gewahrt. This Human World läuft bis zum 10. Dezember und bringt über hundert Filme zur Aufführung.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Steinkohle-Energie: Leben in Münchner Lügen?

München stellt sich in den Stadtwerken als „grün“ und mit Wasser-Energie dar. Wirkt gut. Stimmt nicht. Draußen im Norden, wo keiner hinschaut, wird zügeweise Steinkohle verbrannt, aus Kolumbien oder Sibirien? Auf jeden Fall mit massenhaft CO2.

Der Endspurt für den Münchner Klimaentscheid ist in vollem Gange – nur noch ein paar Tage sind es, bis wir am 5. November über die Stilllegung des Unterföhringer Kohlekraftwerks abstimmen können!


alle Münchner haben Ihre Wahlzettel bekommen. Und wir wollen Euch bitten, mit Eurer Stimme das Steinkohlekraftwerk abzuschalten.

Eine Gruppe von Menschen arbeitet seit Jahren an diesem Thema. Ein breites Bündnis von 70 Organisationen mit allen ökologischen und ethischen Hintergründen ist sich fast vollkommen einig. Das gibt es in der Umweltbewegung sonst fast nie!!!! 100te Aktive sammeln seit etwa einem Jahr in jeder freien Sekunde Unterschriften und haben über 50.000 Menschen überzeugt.

Das Gutachten der Stadtwerke sagt selbst, dass ein Ausstieg gut möglich ist.

Der Stadtrat München redet, als wäre das Steinkohlekraftwerk ein selbstverständlicher Goldesel. Aber die Emissionszertifikate müssen im Preis steigen. Das wissen auch die Politiker der EU und arbeiten daran. Wenn dies geschieht (und wir setzen uns seit Jahren aus verschiedenen Gründen dafür ein), dann ist die Rentabilität des Steinkohlekraftwerks dahin.

 Und wenn München sich darauf nicht frühzeitig vorbereitet und ernsthaft umsteigt und umdenkt, dann haben wir ein wirkliches finanzielles Problem!

Wir waren selbst in Gesprächen dabei in denen Herr Biberbach und auch Politiker aus dem Stadtrat zugegeben haben, dass ein frühzeitiges Abschalten die günstigste und effizienteste Klimaschutzmaßnahme für München wäre. Auf Ihrem/Deinem Wahlzettel steht etwas anderes? Auch das ist leider Politik.

Ihr braucht noch Argumente?

 Quecksilber, Stickoxide, Kohlendioxid, Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung beim Abbau, Waldbrände, Überschwemmungen, Stürme …

Wer nicht da ist, kann jetzt noch einfach Briefwahl beantragen. Dauert nur 2 Minuten.

Flyer zum Werben gibt es hier.

https://www.raus-aus-der-steinkohle.de/wer-macht-mit/


Als Partner des *Münchner Bündnis für Erneuerbare Energien* hoffen wir, dass wir nach dem stimmenreichen Bürgerbegehren einen ebenso wunderbaren Erfolg beim Bürgerentscheid wuppen können – gemeinsam schaffen wir´s schon 2022 *Raus aus der Steinkohle*! Das ist auch dringend nötig, denn das Heizkraftwerk Nord stößt mehr CO2 – sowie Feinstaub und Quecksilber – aus als der gesamte Straßenverkehr in München. www.raus-aus-der-steinkohle.de/argumente/#tonnenweise-kohle

Bitte beteiligt Euch an der Abstimmung am 5. November!

Wer jetzt schon wählen will, kann hier die Wahlunterlagen in zwei Minuten beantragen: https://formulare.muenchen.de/process.php?path=kvr/be2017/kvr_be2017

Bürgerentscheid am 5. November in München: „Raus aus der Steinkohle“

Als „Weltstadt mit Herz“ wird München schon seit Jahren beworben. Weniger bekannt jedoch ist, dass die Stadtwerke München ihr Heizkraftwerk „HKW München Nord Block 2“ noch bis 2035 mit Steinkohle betreiben wollen. Somit würde München weiterhin zu über 40 % mit klimaschädlichem Kohlestrom und Kohlewärme versorgt, obwohl ein Abschalten des Werks kein Problem wäre. Pressenza Muenchen

Noch aktiv Mitmachen:

das Umweltinstitut München e.V. ist, wie ja auch Attac, im Unterstützerkreis des  Bürgerentscheids „Raus aus der Steinkohle“  am 5.11.in München. Wir haben für den 2.11. einen alten Feuerwehr-Leiterwagen und für den 3. und 4.11. einen VW-Bus (Bj. 77) gemietet, rüsten diese mit einer Lautsprecheranlage aus und werden an den 3 Tagen zwischen 9:00 und 20:00 durch München fahren um für ein Ja beim Bürgerentscheid zu werben.

Wir bräuchten dringendst personelle Unterstützung von AnsagerInnen für die Durchsagen und Personen, die aus dem Auto heraus Flyer verteilen können. Falls also jemand Zeit und Lust hat, tragt euch doch bitte in dieses Hochschul-dudle ein. https://dudle.inf.tu-dresden.de/AnsagerInnen_Lautsprecherwagen/
Damit ich Euch kontaktieren kann tragt doch bitte entweder in das Dudle eine Kontaktmöglichkeit (email, Telefon) ein oder falls es nicht so öffentlich sein soll, schickt noch eine kurze Mail.  Leitet das dudle auch gerne noch an FreundInnen weiter, von denen Ihr denkt, dass Sie Spaß an der Lautsprecherwerbung hätten.
P.S.: Wir beginnen das ganze mit einer kleinen Auftaktkundgebung am 2.11. um 8:30 auf dem Marienplatz. Hier wird der Feuerwehrwagen stehen, ein paar Statements von Vertretern des Bündnisses sind geplant und ein mini Rahmenkulturprogramm. Es wäre toll, wenn dazu auch ein paar Leute kommen könnten um z. B. Flyer an Passanten zu verteilen.

Bürgerbegehrenhttp://www.raus-aus-der-steinkohle.de/

Die Kampagne hat zusammen mit vielen Gruppen grade noch eine flotte Demo mit schmissiger Musik auf die Beine gestellt, aber wie kommen wir – viele sehr verschiedene Gruppen wie auch das Nord-Süd-Forum sind ja dabei – zu den letzten 4000 Unterschriften für das Bürgerbegehren, damit die Stadt wirklich handeln muss?

Michael Schabl, Klaus Birgelen und Sonja Wassmann sind Vertretende des Münchner Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle!“ www.Raus-aus-der-Steinkohle.de

Facebookseite: Raus aus der Steinkohle! 

Auf Twitter: @Kohleausstieg_M

Sibirien: Kohle aus dem heiligen Berg der Schoren für München

Die turksprachigen Schoren siedeln in Südsibirien, wo großflächig im Tagebau Steinkohle gewonnen wird.
Seit den Sanktionen gegen Russland ist Kohle eine der wenigen Güter, die nach Europa exportiert werden dürfen.
Auch die Stadtwerke München kaufen für das Heizkraftwerk Nord russische Steinkohle.
Der Vortrag zeigt das Leben der Schoren, Veränderungen und Beeinträchtigungen durch den Kohleabbau und ihre Forderungen nach Mitspracherecht.

Radio LoRa München 92,4

ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern verein@lora924.de Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 – Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden.

Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an KRITIK@lora924.de

Frieden durch Theater-Methoden 25+26.11. Hamburg

Theaterworkshop mit Rosmery Schoenborn

„Innerer Frieden, Äußerer Frieden. Der Frieden ist das größte Kunstwerk“ –

La paz por dentro, la paz por fuera, la paz es la mayor obra de arte

Zeit: Samstag, den 25. November, 10 bis 17 Uhr, und Sonntag, den 26. November, 10 bis 14 Uhr
Ort: Hamburg, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben
Kosten: 30€ (ermäßigt 15€) (inkl. Verpflegung außer Frühstück)
Sprache: Deutsch / Spanisch
Veranstalter: pbi Deutschland
http://pbi-deutschland.de

An diesem Wochenende möchten wir uns mithilfe theaterpädagogischer Methoden dem Thema Frieden aus verschiedenen Perspektiven nähern.

Ziel des Workshops ist es, uns anhand eigener Erfahrungen Fragen wie: „Was bedeutet Frieden für mich?“, „Welchen Beitrag will und kann ich leisten?“ und „Was können wir gemeinsam erreichen?“ zu nähern.

Jede_r Teilnehmer_in soll ihren_seinen eigenen Weg finden, ihre_seine Wunschvorstellung von Frieden auszudrücken.

Rosmery: „Dieser Workshop wurde aus einem Bedürfnis heraus geboren, zu verstehen, was Frieden ist. Dieses Bedürfnis entstand, als ich begann, mich für den Friedensprozess in Kolumbien zu interessieren. In der Folge habe ich schließlich mit der Unterstützung von „Xochicuicatl e.V. Asociacion de Mujeres Latinoamericanas en Berlin“ den Workshop entwickelt.

Rosmery Schoenborn ist Theaterpädagogin aus Cali, Kolumbien. Sie hat ihr erstes Theaterprojekt in Kolumbien entwickelt. Von dort ging es nach Deutschland, wo sie an mehreren Theaterstücken zum Thema Migration und Kohleabbau als Schauspielerin mitwirkte.

Mit diesem Seminar möchten wir besonders Menschen aus der Bildungsarbeit und Personen, die im sozialen Bereich tätig sind, ansprechen. Wir freuen uns auf Ihr/ Euer Kommen!

pbi / Sarah Fritsch

 

Übernehmen Sie eine Förderschaft und spenden Sie per Einzugsermächtigung regelmäßig für die Menschenrechte.

Mit Ihrer Dauerspende machen Sie unsere Arbeit langfristig planbar und sorgen für niedrige Verwaltungs­kosten, da der administrative Aufwand bei einer regelmäßigen Spende geringer ist als bei Einzelspenden. Mehr…

 

Jean Ziegler unterstützt die Arbeit von pbi

„(…) ich hege eine große Bewunderung für diese mutige, kluge Organisation. Sie rettet Menschenleben, beschützt und ermutigt effizient die Kämpfer und Kämpferinnen für die Menschenrechte und gegen die Straflosigkeit der Verbrecher. Ihre Arbeit ist unerlässlich und erfordert unsere uneingeschränkte Solidarität.“

– Jean Ziegler, Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen

 

pbi in den sozialen Medien

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http://pbi-deutschland.de

pbi-deutschland.de

Anmeldung und weitere Informationen
Sarah Fritsch
Email: bildungsprojekt(at)pbi-deutschland.de

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Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

Die Bildungsarbeit von pbi wird außerdem gefördert durch:

    

 

      

Alles von unten kommende ist in den Kirchen verdächtig

sie hängen noch in den Strukturen des König- und Kaiser-Reiches, wie die Vorstände der Gewerkschaften und die SPD, als auch die Herrscher noch Gottes Stellvertreter auf Erden waren, bis sie einen falschen Führer auf den Kanzeln propagiert hatten …

Das Streikrecht ist ein Grundrecht – das sieht auch die Soziallehre der Kirche so. Und dennoch dürfen Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen nicht zum Arbeitskampf greifen. Warum eigentlich nicht? Von Felix Neumann | katholisch.de Kirchlicher Dienst und Streik – das geht in Deutschland eigentlich nicht zusammen. 2012 hatte zwar das Bundesarbeitsgericht das generelle Streikverbot im kirchlichen Arbeitsrecht gekippt in […]

über Streik in der Kirche!? — Brights – Die Natur des Zweifels

Auf dem Weg in den Polizeistaat – Arbeitsthemen für Theater der Unterdrückten wachsen

Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Überwachungsstaat wollen wir nicht. Ernst Benda, zur Vorratsdatenspeicherung im Interview mit tagesschau.de, 5. Juni 2007 Die folgende Aufstellung fand ich in einem Facebook-Kommentar und möchte sie hier nicht vorenthalten, mag sie helfen, die […]

über 42 Fakten auf dem Weg in die totale Kontrolle durch einen Polizeistaat … — Der Mensch – das faszinierende Wesen

2.5.1997: 20 Jahre Paulo Freire, 2.5.2009 Augusto Boal bei uns allen

Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: freire1994muenchen

Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di 2. Mai 2017

Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod?
Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden?
Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.

Dienstag 2. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr.
Ort: Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung: http://www.pfz.at/article1888.htm

Zu Augusto Boal wird es sicher auch Erinnerungen geben: www.forumtheater.wikispaces.com

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Newsletter Paulo Freire Zentrum

Nr. 5 – 2017, 02. Mai 2017

Anlässlich des heutigen 20. Todestages Paulo Freires bieten wir eine kleine Auswahl zur Nachlese über Freires Leben und Werk – sieben Texte aus den 777 Texten auf unserer Website, in denen Paulo Freire genannt wird. Weiters laden wir heute Abend zu einer Veranstaltung. Und darüber hinaus haben wir uns entschlossen, unseren Newsletter optisch dem Gang der Zeit anzupassen und nun auch in html-Formatierung zu versenden!

  1. Heute: 20. Todestag Paulo Freires (1921-1997)
    Eine Kurzbiographie
    Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires
    – Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
    – Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
    – Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
    – Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
    – Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di., 02. Mai 2017
  2. Neues auf unserer Website:
    – Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
    – Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
    – Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
  3. Auf dem Weg zur Entwicklungstagung:
    – Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess (Teil 3).
    – Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr., 19. Mai 2017.
  4. News aus dem C3-Centrum für Internationale Entwicklung:
    – C3-Award 2017: Preisverleihung für Vorwissenschaftliche Arbeiten mit anschließendem Fest
    – C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
  5. Aktuelle Hinweise:
    – Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
    – What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
    – Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do, 18. Mai 2017.
  6. Zum Schluss: Ein Zitat über Paulo Freire.

  1. HEUTE: 20. TODESTAG PAULO FREIRES (1921-1997)

– Eine Kurzbiographie.
Wer war Paulo Freire? Paulo Freire wurde am 19.9.1921 in der Provinzhauptstadt Recife im Nordosten von Brasilien geboren und wuchs in einer kleinbürgerlichen Familie auf. Während der Weltwirtschaftskrise 1929 lernte er Armut und Hunger kennen. Wie ging es weiter?
http://www.pfz.at/article178.htm

– Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires.
Paulo Freire verkörpert den engagierten Intellektuellen, der Denken und Lernen für ein großes Ziel miteinander verbindet: dem immer neuen „Auszug aus dem Status Quo“. Seine Methode der Bewusstseinsbildung (conscientizacao) zielte darauf, die Welt lesen zu lernen.
http://www.pfz.at/article52.htm

– Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
Worum geht es im Hauptwerk Paulo Freires? „Die Pädagogik der Unterdrückten ist ein Instrument der Entdeckung, dass in ihnen und in ihren Unterdrückern die Enthumanisierung Gestalt angenommen hat“, schreibt Freire.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=387

– Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
In „Erziehung als Praxis der Freiheit“ analysiert Paulo Freire am Beispiel Brasiliens die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Demokratisierung. In diesem Zusammenhang unterstreicht der brasilianische Befreiungspädagoge die Notwendigkeit einer Demokratisierung durch Bildung und Kultur.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=426

– Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
Die Erziehungswissenschaftlerin Kira Funkte beschäftigte sich im Rahmen ihrer Dissertation, 2010 im Waxmann-Verlag erschienen, intensiv mit Paulo Freire, seinem Werk, seiner Wirkung und seiner Aktualität. Wir luden sie vor fünf Jahren zu einer Veranstaltung nach Wien ein.
http://www.pfz.at/article1264.htm

– Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
Paulo Freire gilt heute als einer der wichtigsten VolksbildnerInnen. Seine Besonderheit liegt unter anderem daran, dass ein Intellektueller aus der Peripherie einer aus den Ländern des Zentrums stammenden Disziplin, der Pädagogik, einen wesentlichen Impuls zu geben vermochte. Um die Aktualität Paulo Freires 10 Jahre nach seinem Tod zu diskutieren haben Andreas Novy und Gerald Faschingeder eine Ausgabe des des Journals für Entwicklungspolitik (JEP) herausgegeben.
http://www.pfz.at/article632.htm

– Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. HEUTE, Di., 02. Mai 2017.
Am 2. Mai 1997 verstarb Paulo Freire, die markanteste Gestalt im Aufbruch des Bildungsdiskurses der 1970 und 80er Jahre – sowohl in Lateinamerika, als auch in Europa. Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod? Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden? Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.
Di., 02. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr. Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

2. NEUES AUF UNSERER WEBSITE:

– Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
Welche Verbindung besteht zwischen dem ehemaligen sowjetischen Führer Lenin, dem italienischen Politiker Gramsci und dem brasilianischen Pädagogen Freire? 2017 ist ein bedeutendes Jahr, um sich jenen Denkern zu widmen, denn heuer jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal, der Todestag Gramscis liegt 80 Jahre und der Freires 20 Jahre zurück. Der Artikel von Marina Naomi Noack bietet eine thematische Wanderung zwischen Herrschaftskritik, Machtfragen und politischer Befreiung, deren Wegweiser drei historische Figuren mit hochaktuellen Themen sind: http://www.pfz.at/article1906.htm

– Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
Der Bananenbauer Gilberto Ohta de Oliveira sprach im Rahmen eines Workshops am „Gutes Leben für alle“ Kongress über soziale Inklusion in der Wirtschaft – in Brasilien und darüber hinaus. Sein Vortrag bot Visionen und Erfahrungen im Arbeiten für eine solidarische Zukunft der (Land-) Wirtschaft. Die persönliche Geschichte und das Engagement dieses erfolgreichen Kleinbauern aus Brasilien zeigen den Sinn und die Bestrebungen um eine solidarökonomische Transformation. Isabella Wagner war beim Workshop und berichtet: http://www.pfz.at/article1905.htm

– Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
Jenny Chan von der Hong Kong Polytechnic University sprach im Rahmen der Ringvorlesung „Globale Güterketten – Weltweite Arbeitsteilung und ungleiche Entwicklung“ über Arbeitsbedingungen in chinesischen Elektronikunternehmen. Als Beispiel wurde Foxconn herangezogen, das größte Unternehmen in Chinas Elektronikbranche. Die Arbeitsbedingungen seien physisch als auch psychisch unzumutbar. Chan berichtete über die Verzweiflung der Betroffenen sowie Möglichkeiten des Widerstandes von Seiten der Beschäftigten, WissenschaftlerInnen und KonsumentInnen – nachzulesen im Artikel von Barbara Groß:http://www.pfz.at/article1904.htm
3. AUF DEM WEG ZUR ENTWICKLUNGSTAGUNG:

– Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess – Teil 3.
Durch welche Strategien und AkteurInnen kann der gesellschaftliche sozial-ökologische Wandel unterstützt werden? Der letzte Teil der Artikelserie von Michael Narberhaus behandelt die Kernrollen für eine systemische Veränderung. Er zeigt auf, warum politische Kampagnen und Themensetzung wichtig sind und weshalb neue Räume für Dialoge geschaffen werden müssen. Eines scheint klar zu sein: Auch wenn unsicher ist, ob es je zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel kommen wird, ist dies unsere einzige Möglichkeit für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Hier Teil 3 der Artikelserie.

– Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr. 19. Mai 2017.
Im Vorfeld zur 7. Österreichische Entwicklungstagung findet am 19. Mai 2017 ein „Treffen der Entwicklungsforscher/innen“ statt: Zum 6. Mal tagen WissenschafterInnen der Entwicklungsforschung, diesmal um unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zum Thema „Sozial-ökologische Transformationen. Perspektiven österreichischer Entwicklungsforschung“ in den Fokus zu nehmen.
Zeit: 19. Mai 2017, 11.00-18.00 Uhr.
Ort: Großer Saal des OeAD, Erdgeschoß, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien.
Nähere Infos: http://www.pfz.at/article1878.htm
Anmeldung: http://www.pfz.at/article1897.htm
4. NEWS AUS DEM C3-CENTRUM FÜR INTERNATIONALE ENTWICKLUNG:

– C3-Award 2017: Preisverleihung für herausragende Vorwissenschaftliche (Diplom-)Arbeiten mit anschließendem Fest.
Das C3-Centrum für Internationale Entwicklung lädt am 30. Mai 2017 zur feierlichen Verleihung des C3-Awards 2017 ein! Prämiert werden herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten, die einen thematischen Bezug zu Internationaler Entwicklung haben und globale Vernetzungen mit einem kritischen Zugang berücksichtigen. Die fünf entwicklungspolitischen Organisationen im C3 freuen sich darauf, die ausgewählten Arbeiten im Rahmen eines Festaktes vorzustellen und auszuzeichnen! Nach der Übergabe der Preise durch Ulrike Lunacek (MEP), Peter Launsky-Tieffenthal (BMEIA), Petra Bayr (Abg.z.NR) und Franz-Joseph Huainigg (Abg.z.NR) wird zum gemütlichen Ausklang mit Musik und Trank geladen.
Zeit: Di., 30. Mai 2017, 18.30 Uhr.
Ort: C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung
Rückblick auf den C3-Award 2016

– C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
Am 4. April 2017 waren die einladenden Räume der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik ein Ort der besonderen Begegnung. Insgesamt 24 „lebende Bücher“ haben im persönlichen Gespräch Einblick in ihre Erfahrungen im ehrenamtlichen und/oder beruflichen Engagement für eine Veränderung (in) unserer UmWELT gegeben. Die TeilnehmerInnen konnten mit AkteurInnen, die an der Schnittstelle von Umwelt- und Sozialem arbeiten, über ihr Engagement sprechen. Das C3 Radio war dabei, die Sendung wird am Mi., 10. Mai 2017, um 18.30 Uhr ausgestrahlt.
5. AKTUELLE HINWEISE:

– Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
Die Veranstaltungsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ bietet Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. ExpertInnen berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren sowohl mit Personen aus der Praxis als auch dem Publikum innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation. Am 11.Mai spricht Tilman Santarius über Chancen und Risiken der Digitalisierung für Ressourcen- und Klimaschutz sowie die sozialen und ökologischen Implikationen dieser Entwicklung.
Zeit: Do., 11. Mai 2017, 18:00-20:00 Uhr.
Ort: Kommunalkredit Public Consulting, Türkenstraße 9, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
Im Rahmen der Wiener Festwochen spricht Gayatri Chakravorty Spivak über die Gleichzeitigkeit von sozialen und politischen Transformationen in einem globalen Kontext jenseits westlich-hegemonialer Erklärungsmuster. In ihren Überlegungen verbindet sie die historische Verortung aktueller Entwicklungen mit dem aktivistischen Moment zur Veränderung aktueller Verhältnisse.
Zeit: Sa., 13. Mai 2017, 17:00 Uhr.
Ort: Rathaus Festsaal, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do., 18. Mai 2017.
Ládio Veron Cavalheiro ist Kazike der Gemeinde Takuara und Vertreter der Aty Guaçu (Generalversammlung der Guaraní-Kaiowá), ein Gremium von Kaziken, die sich für Autonomie und ihren Lebensraum einsetzen. Im Rahmen einer europaweiten Solidaritätsreise macht er Station in Wien, um über die prekäre Situation der Guarani-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul zu berichten.
Zeit: Do., 18. Mai 2017, 19.00 Uhr.
Ort: Kulturzentrum Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien.
Nähere Infos

  1. ZUM SCHLUSS: EIN ZITAT ÜBER PAULO FREIRE.

„[Eines ist klar ] Paulo Freire wurde nicht als revolutionärer Retter eines Volkes geboren, sondern entwickelte sich im Laufe seines Lebens durch unterschiedlichste Erfahrungen und Wirkungskreise zu einem Pädagogen, der sich der Befreiung des Volkes durch eine bewusstseinsbildende Pädagogik verschrieb, was damals wie heute durchaus als revolutionär im etymologischen Sinn zu verstehen ist: als ein Wieder-Aufrollen des Verständnisses von Pädagogik, ihren Aufgaben, Möglichkeiten und Pflichten in einer Welt, die alles andere als perfekt ist.“

(Kira Funke 2010: Paulo Freire. Werk, Wirkung und Aktualität. Münster/New York/Berlin/München: Waxmann Verlag, S. 45)


TRÄGER DES PAULO FREIRE ZENTRUMS

Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, A-1090 Wien
Tel.: ++43/1/317 40 17
Fax: ++43/1/317 40 10 150
E-mail: office@mattersburgerkreis.at

IMPRESSUM

Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, 1090 Wien
Tel.: +43 / 1 / 317 40 17
Fax: +43 / 1 / 317 40 10 150
E-mail: office@pfz.at
Web: http://www.paulofreirezentrum.at


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Dieser Newsletter ist ein Medium des Paulo Freire Zentrums Wien und dient der Verbreitung der Ziele des Paulo Freire Zentrums. Insbesondere sollen öffentliches Wissen und gemeinsames Lernen die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein für ein demokratisches und solidarisches Gemeinwesen bilden.

Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit.

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