Suche

Theater macht Politik

werkstatt zu forumtheater und legislativem theater

IDAHOBIT* braucht Aufarbeitung der Leiden

der International Day Against Homophobie Biphobie Inter- und trans-Phobie entstand in Erinnerung an Diskriminierung der Homosexualität in der Medizin, ergänzt dann durch die entsprechenden Gruppen und die irrationalen Ängste vor der nicht-hetero-Liebe.

International day against Homophobia 17.Mai
International day against Homophobia 17.Mai

Am 17. Mai 1990 wurde auf Initiative eines mutigen Arztes die Homosexualität aus dem IDC, dem internationalen Verzeichnis der Krankheiten gestrichen.

 

Es gibt allerdings noch immer große Problematiken in den

nicht-binären Situationen:

Menschen da-zwischen, Intersexuelle mit nicht normativ erscheinenden Geschlechtsmerkmalen und Hormon-Entwicklungen, Trans-Sexuelle mit der psychischen Ablehnung, dem psychischen Verlangen des Wechsels.

Im Forumtheater

erlebte ich viele Szenen zu den Ängsten vor der Selbsterkenntnis und der Anerkenntnis von außen, mit Augusto Boal inszenierten wir 1997 oder 1999 im Münchner Rathaus noch eine „Ehe zu viert“, um Unrecht um Schwule, Lesben und Migration anzusprechen.

Vor 100 Jahren,

Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler
Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler

als Magnus Hirschfeld den Film „Anders als die Anderen“ entwarf und mitspielte, war Erpressung die größte Bedrohung der Schwulen. Sexuelle #Zwischenstufen und seine internationalen Forschungen sind bis heute nicht wieder eingeholt, #Postfaschismus in den Hochschulen schaffte auch die Sexualwissenschaften eher ab, als sie zu fördern, Sexualpädagogik ist bis heute ein streitiges Randthema der Schulen.

Hirschfeld-Denkmal am Hirschfeld-Ufer Berlin
Hirschfeld-Denkmal am Hirschfeld-Ufer Berlin

Der JustizMinister auf Twitter:

Heiko Maas @HeikoMaas am 17.5.2020
 
43 % der Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen in Deutschland leben ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität nicht aus – aus Angst vor Diskriminierung.
 
Das muss uns alle wachrütteln!
 
Alle haben Respekt verdient, egal wen man liebt.
 
Das gilt nicht nur am #IDAHOBIT. #IDAHOT
 

Es braucht noch Aufarbeitung der Leiden

Der §175 war mit der Reichsverfassung auch in Bayern gültig geworden, nach dem uns Ludwig II für seine Schlösser und Geld aus dem „Reptilienfonds“ an Bismark und den Kaiser verkauft hatte. Vorher kamen die schwulen Adeligen nach Bayern, um sich von hübschen Fischer-Burschen über den Würmsee rudern zu lassen …

Die Verschärfung des §175 nach der „Nacht der langen Messer„, dem von den Nazis Röhm-Putsch genannten Beseitigen der schwulen Struktur in der SA und nebenbei aller mißliebigen früheren Feinde und „Kameraden“ des Führers zum 1. Juli 1936 brachte bald die ersten Razzien an schwulen Tanzlokalen und Treffpunkten , „Rosa Listen“ bei der Polizei und Einlieferungen in Konzentrationslager. 

Sexuell eigenständige Frauen kamen in Lager und Bordelle zur Umerziehung, und ganz allmählich, nach dem die Täter alle tot sind, kommen auch die finsteren Strukturen zum Vorschein, wie Himmlers Tageskalender: In der SS herrschten „Säufertum, Größenwahn“ und „Weiber“

„Die größten Leistungen brachte die SS erst nach 1945, in ihrer Selbstdarstellung“.

Die Bundesrepublik blieb 1950 bei der Schwulenverfolgung, juristisch bis 1990, und sträubte sich bis neulich gegen eine Wiedergutmachung, auch der KZ- und Gefängnis-Zeiten, stolperte noch in die „Ehe für alle“.

Wie haben in den letzten Jahren noch etliche Freunde begraben, die auch bei der Beerdigung noch ohne Bemerkung zu ihren Freunden verabschiedet wurden.

Die Angst vor der Entdeckung, die Trauma der Selbst-Verleugnung, die Frage der offenen Diskriminierung im Beruf, noch letztes Jahr bei den Filmfestspielen in München ein Thema einer geschlossenen Diskussionsrunde.

Michail Bakunin und eine Hütte

Thüringen:

Wart ihr schon mal in der Bakuninhütte? Ein lebendiges anarchistisches Denkmal in der Nähe von Meiningen bakuninhuette.de
Bakuninhütte-Postkarte
Bakuninhütte-Postkarte
 

Der Meininger Wanderverein Bakuninhütte erhielt den Erich-Mühsam-Förderpreis

Erich Mühsam war in den frühen 1930er Jahren in Meiningen auf der Hütte und schrieb etliche Postkarten, auch an Zenzl in Berlin, wo er nach der Ausbürgerung aus Baiern in der Hufeisen-Siedlung lebte.

Erich Mühsam und Meiningen:

Ich hatte die Ehre, dort als Referent eingeladen zu sein, und im Verein im Rats-Saal von den Arbeiten um die Räterepublik in München zu berichten.
Sie hatten einen Bericht und einen Film davon gemacht, der auf der Seite zu finden ist: 
 
 
„Die Deutschen sind ein Volk, das in hohem Maße von der staatlichen Idee durchdrungen ist, dieser Geist war schließlich stärker als alle anderen Leidenschaften und hat ihnen buchstäblich den Freiheitsdrang erstickt.“ –Michail Bakunin

Kein Gott, kein Herr! Eine kleine Geschichte der Anarchie

Der Anarchismus brachte die Welt immer wieder ins Wanken, ermöglichte aber auch die ersten sozialen Errungenschaften und beeinflusste die großen Revolutionen des 20. Jahrhunderts.

Wo nahm diese Bewegung ihren Anfang, die seit 150 Jahren jeden Herrn und jeden Gott ablehnt? Warum ist der Anarchismus, der eine bessere Welt wollte als die, die sie früher war, noch immer aktuell?

Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires die Ursprünge dieser politischen Philosophie und porträtiert die geistigen Väter der anarchistischen Bewegung wie etwa Pierre-Joseph Proudhon oder Michail Bakunin.

Darüber hinaus beleuchtet der Film Ereignisse und Meilensteine der Arbeitergeschichte vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und bringt so die bedeutende Rolle der Anarchisten für die sozialen Bewegungen unserer Zeit ans Licht.

Die Dokumentation befasst sich unter anderem mit der Gründung der Ersten Internationale, dem Tag der Arbeit, dem Kampf um den Achtstundentag und den Attentaten während der Belle Epoque.

1. youtube.com/watch?v=zitXvK

2. youtube.com/watch?v=wvLRV2

Bakuninhütte bei Meiningen
Bakuninhütte bei Meiningen

„Wie ein Fels in der Brandung hat sie die Brüche der deutschen Geschichte überdauert.“

Die Frankfurter Rundschau mit einem lesenswerten Artikel über alternative, transformative Geschichte in Deutschland.

fr.de/politik/bakunin-huette-thueringen-freigeisterhaus-13201495.html

„Entfesselt die soziale Revolution!

Macht, daß alle Bedürfnisse wirklich solidarisch werden, daß die materiellen und sozialen Interessen eines jeden seinen menschlichen Pflichten gleich werden!“ – 30.5.1814, Geburt d. Revolutionärs u. Anarchisten Michail Alexandrowitsch Bakunin.

„Die Freiheit, Moral und Menschenwürde des Einzelnen besteht gerade darin, Gutes zu tun, nicht weil er dazu gezwungen ist, sondern weil er es frei begreift, liebt und liebt.“ Michail Bakunin

„Bei der Suche nach dem Unmöglichen hat der Mensch das Mögliche immer erkannt und erkannt. Und diejenigen, die sich weise auf das beschränkt haben, was sie für möglich hielten, haben nie einen einzigen Schritt nach vorne gemacht.“ Michail Bakunin GESUNDHEIT!

 
Wehende schwarze Flagge

„Alle Religionen mit ihren Göttern, Propheten, Messias und Heiligen sind das Produkt der Laune und Leichtgläubigkeit des Menschen, der noch nicht die volle Entwicklung und Persönlichkeit seiner intellektuellen Kräfte erreicht hat.“ Michail Bakunin

2. Mai 1997 +Paulo Freire, 2009 +Augusto Boal

23 Jahre nach Paulo Freire, 11 Jahre nach Augusto Boal:

Paulo Freire (* 19. Sept. 1921 in Recife; † 2. Mai 1997 in São Paulo) war ein in Theorie und Praxis international einflussreicher brasilianischer Jurist, Pädagoge und weltweit rezipierter Autor.  Bewusstseinsbildung, Volkserziehung, Bankierserziehung sind die wichtigsten Begriffe in der Pädagogik der Unterdrückten,

Augusto Boal, 16.3. 1931 in Rio de Janeiro geboren, gilt als einer der wichtigsten Theatermacher und Theatertheoretiker, der Anspruch ist, mit Theater die Realität nicht nur zu interpretieren, sondern diese auch zu verändern.  Während seiner Exilzeit in Europa beeinflusste er auch die hiesige Theaterpädagogik und bekam 1994 von der UNESCO die Pablo-Picasso-Medaille.

Viva Boal, Viva Freire

Eine Erinnerung an Leben und Werk des brasilianischen Theatermachers Augusto Boal, der am 2. Mai 2009 verstarb – und ein Blick auf sein Theater der Unterdrückten hatten wir letztes Jahr in Berlin, zehn Jahre nach seinem Tod:

Mit Nora Amin, Fritz Letsch, Bárbara Santos und Henry Thorau.

Die Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache in der Theaterwerkstatt KURINGA http://kuringa.org/ brachte allerlei Aspekte zur Sprache, die uns geprägt hatten:

Internationales Denken, gleichberechtigt, offen für Veränderung …

Nora Amin hat 2011 das landesweite “Egyptian Project for Theatre of the Oppressed” und das „Arab Network“ dazu mit Verbindungen nach Libanon, Marokko und Sudan aufgebaut. Sie traf Boal 1997 in Brasilien und hat die in diesen Tagen neu aufgelegte arabische Übersetzung seines Buchs „The Rainbow of Desire“ verfasst.Rathaus-Hochzeit 99

Fritz Letsch hat Augusto Boal in den 80er Jahren kennengelernt und seitdem maßgeblich für die Verbreitung des Theaters der Unterdrückten in Deutschland gesorgt. Zahlreiche Artikel und mehrere Sammelbände über das Theater der Unterdrückten in Deutschland wurden von ihm initiiert und verfasst.

Bárbara Santos arbeitete als Koordinatorin des Zentrums des Theaters der Unterdrückten (CTO-Rio) seit den 90er Jahren eng mit Augusto Boal zusammen. In diesen Tagen erscheint die englische Ausgabe ihres Buches „Theatre of the Oppressed – Roots and Wings. A Theory of Practice“.

Prof. Dr. em. Dipl.-Psych. Henry Thorau hat Augusto Boal im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht mit Artikeln und Reportagen in der ZEIT, in Theater heute und der Herausgabe von Boals „Theater der Unterdrückten“ im Suhrkamp Verlag, 1979. Zuletzt erschien im Alexander Verlag, Berlin, Henry Thoraus Buch „Unsichtbares Theater“ (2. Auflage 2018).

In Vorbereitung für 2021: 100 Jahre Paulo Freire!

fritz-letsch.eineweltnetz.org/augusto-boal

Von der Leib-Gestalt zur Körper-Poesie

Leibgestalt heißt eine Fortbildungsreihe

von Elisabeth Schlageter seit vier Jahren im https://maria-ward-haus.de in Altenmünster westlich von Augsburg an der Zusam angeboten. Gestaltleben.wordpress.com

Für die bisherigen Teilnehmenden gibt es noch jährliche Fortbildungs-Seminare zu den Themen der Teilnehmenden:

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich am Wochenende 26.-28. Juni 2020 wieder für Erfahrene „Neues und Altes“ aus der Leibgestalt anbiete,

wie gewohnt in Altenmünster, ab Freitag 17h bis Sonntag 15h, in prozessualer Zeitgestaltung. Kosten 250.- Euro plus Unterkunft und Verpflegung.

Als Themen denke ich an die Immunologie/ Infektabwehr, Krebserkrankungen, Neurologische Erkrankungen wie MS, Demenz, Parkinson u.a.

Nehme auch gerne Wünsche eurerseits auf, lasst mich wissen, was euch besonders interessiert, ich versuche mich dann im Sinne der Leibgestalt darauf vorzubereiten.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen und gemeinsame Erfahrungen, in dieser herausfordernden Zeit

Forumtheater erlernen?

Es braucht Gruppen dazu, und Menschen, die in Gruppen lernen wollen, das ist heutzutage nicht mehr so leicht zu organisieren. Aber wenn es eine Gruppe gibt: Wir  haben viele Möglichkeiten:

Die Themenbereiche kommen IMMER von den Teilnehmenden, wir vermitteln die Methoden:

Eine Gruppe von Studierenden der Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaft hat sich ein Semester lang mit dem Forumtheaterbeschäftigt, das Augusto Boal in Brasilien entwickelt hatte: Hochschule München Angewandte Wissenschaften

Aus den Ideen von Bert Brecht, dass das Publikum im Theater nicht nur „romantisch glotzen“ sollte, sondern etwas zum Stück beitragen, entstand eine neue Methode:

Drei Szenen zu Gender-Themen* wurden für Veränderungen vorbereitet, das heißt, sie haben ein unbefriedigendes Ende … das vom Publikum im Dialog mit einem „Joker“ zu einem besseren Ende gebracht werden soll.Gendergaga

Hochschule München
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Am Stadtpark 20, 81243 München

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Campus Pasing über den Bahnhof München-Pasing. Von dort aus verkehrt die Buslinie 160 Richtung Maria-Eich-Str. / Waldfriedhof. Die Haltestelle vor der Hochschule lautet „Avenariusplatz“.

Zu Fuß können Sie vom Pasinger Bahnhof auch durch den Stadtpark an der Würm entlang gehen.
Im Altbau K 0106 befindet sich die Fakultät 11, Angewandte Sozialwissenschaften im 1. Stock hinten unser Raum

Ob Forumtheater was für unsere Gruppe ist? Wir können das gerne überlegen, und vielleicht sind die richtigen Startenden in der Gruppe der Studierenden zu finden? Sie haben alle ein Konzept geschrieben …

Flyer Forumtheater 13.01.2020

Fritz Letsch, Lehrbeauftragter*

* Das Sternchen (*) oder Asterisk kommt aus der Programmiersprache und ist ein Platzhalter für jeden möglichen Wert einer Variablen inkl. Null.

Das heißt mit ihm sind alle Möglichkeiten von Vielfalt repräsentiert. Im Zusammenhang mit Sozialforschung repräsentiert es „Normabweichung“ und soll den Fokus auf die zahlreichen, intersektional verwobenen sozialen Organisationsfaktoren lenken, die unseren Platz in der Welt, oft ohne die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen, determinieren.

Es wird daher auch stellvertretend für sämtliche Personen verwendet, die nicht der weißen, cis-männlichen, heterosexuellen, christlichen, bürgerlichen Norm entsprechen, wie Bisexuelle.

„Wohnen ist ein Menschenrecht“! In der selbsternannten Menschenrechtsstadt Graz gibt es dazu ab nächster Woche ein interaktives Forumtheater: In szenischen Verläufen ringen Menschen um ihr Recht auf leistbares, menschwürdiges und bedürfnisgerechtes Wohnen https://interact-online.org/aktuell/wohnen-fuer-alle

Im Kölner Raum:

„Ich fand es spannend, weil man so zeigen kann, das es manchen Kindern nicht so gut geht.“ – ein Schüler (4. Klasse) nach einer Aufführung des Stückes „zusammenkommen“.

Die Kinder haben in dieser Aufführung einen Jungen, der von seiner Mutter nicht geweckt wird und dann in der Schule ausgegrenzt wird, morgens auf dem Weg zur Schule abgeholt und ihn nachmittags zu einer Geburtstagsfeier am Rhein eingeladen.

„Ich bekomme Unterstützung von der Stadt. Aber ich traue mich nicht, darüber zu reden, weil ich Angst habe, dass die anderen dann über mich lästern. – ein Schüler nach einem Auftritt des Stückes „Mit mir nicht!“ zum Thema Rassismus und Diskriminierung. In dem Nachgespräch hat sich der Schüler vor der gesamten Jahrgangsstufe geoutet.

„Ich hatte am Anfang keinen Plan, was ich werden will, aber langsam öffnen sich meine Türen“ – ein Schüler nach dem Workshop „Selbstbewusst auf dem Weg zum Ausbildungsplatz.

Auch in der Interaktion mit Erwachsenen war es ein spannendes Jahr: Immer mehr Anfragen und Auftritte zum Thema Alltagsrassismus und die ersten Szenen für Pflegekräfte sind entstanden mit einem Probelauf bei der Caritas in Köln.

In Berlin:

http://kuringa.org/de/weiterbildung.html

Kurs I

Wurzeln und Flügel I – Grundlegende Konzepte der Methode

Forumtheater: die Entwicklung der Fragestellung (Erster Teil)

BILDER: Ästhetik der Unterdrückten

Klang / Rhythmus: Ästhetik der Unterdrückten

WORT: Ästhetik der Unterdrückten

Wurzeln und Flügel II – Dramaturgie (Erster Teil)

5.-16. Mai, 2020 – Gruppe L

Forumtheater mit-erleben: 13.1.2020 in der Hochschule Pasing

Eine Gruppe von Studierenden der Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaft hat sich ein Semester lang mit dem Forumtheater beschäftigt, das Augusto Boal in Brasilien entwickelt hatte: Hochschule München Angewandte Wissenschaften

Aus den Ideen von Bert Brecht, dass das Publikum im Theater nicht nur „romantisch glotzen“ sollte, sondern etwas zum Stück beitragen, entstand eine neue Methode:

Drei Szenen zu Gender-Themen* wurden für Veränderungen vorbereitet, das heißt, sie haben ein unbefriedigendes Ende … das vom Publikum im Dialog mit einem „Joker“ zu einem besseren Ende gebracht werden soll.Gendergaga

Hochschule München
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Am Stadtpark 20, 81243 München

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Campus Pasing über den Bahnhof München-Pasing. Von dort aus verkehrt die Buslinie 160 Richtung Maria-Eich-Str. / Waldfriedhof. Die Haltestelle vor der Hochschule lautet „Avenariusplatz“.

Zu Fuß können Sie vom Pasinger Bahnhof auch durch den Stadtpark an der Würm entlang gehen.
Im Altbau K 0106 befindet sich die Fakultät 11, Angewandte Sozialwissenschaften im 1. Stock hinten unser Raum

Ob Forumtheater was für unsere Gruppe ist? Wir können das gerne überlegen, und vielleicht sind die richtigen Startenden in der Gruppe der Studierenden zu finden? Sie haben alle ein Konzept geschrieben …

Flyer Forumtheater 13.01.2020

Fritz Letsch, Lehrbeauftragter*

* Das Sternchen (*) oder Asterisk kommt aus der Programmiersprache und ist ein Platzhalter für jeden möglichen Wert einer Variablen inkl. Null.

Das heißt mit ihm sind alle Möglichkeiten von Vielfalt repräsentiert. Im Zusammenhang mit Sozialforschung repräsentiert es „Normabweichung“ und soll den Fokus auf die zahlreichen, intersektional verwobenen sozialen Organisationsfaktoren lenken, die unseren Platz in der Welt, oft ohne die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen, determinieren.

Es wird daher auch stellvertretend für sämtliche Personen verwendet, die nicht der weißen, cis-männlichen, heterosexuellen, christlichen, bürgerlichen Norm entsprechen, wie Bisexuelle.

„Wohnen ist ein Menschenrecht“! In der selbsternannten Menschenrechtsstadt Graz gibt es dazu ab nächster Woche ein interaktives Forumtheater: In szenischen Verläufen ringen Menschen um ihr Recht auf leistbares, menschwürdiges und bedürfnisgerechtes Wohnen https://interact-online.org/aktuell/wohnen-fuer-alle

National-mus & Neo-Lib – Theater?

Ursprünglich emanzipatorisch gegen Fürsten-Kleinstaaterei und Willkür, waren die nationalen Gedanken auch Wegbreitende für Gleichheit: Zuerst dem Adel gegenüber, dann auch der Frauen, bis heute nur ansatzweise verwirklicht.

Demokratie wurde eine Hoffnung

der breiten Bevölkerung. Und sie blieb das heimliche Hass-Objekt der Reichen.

offizier

Falls euch das Bildchen oben irgendwie bekannt vorkommt: Es ist der Offizier der Bundeswehr-Werbung. Als würde man ihm das Posttraumatische Belastungs-Syndrom schon ansehen, trotz der heftigen Schminke … die Kollegin wirkt natürlicher.

Milton Friedman wusste Hilfe

und einer seiner erfolgreichen Ableger hier: Hayek-Gesellschaften und Institute, die unsere ReGierungen parteiübergreifend besetzen. Modell Chile wurde die Bevölkerung schon unter Pinochet völlig platt gemacht, während die Reichen ihre Schäfchen ins Trockene brachten.

Nun finden wir die Hayek-Gesellschaften und andere Think-Tank-Ableger in allen kapitalistischen Ländern und wundern uns, dass es uns entgegen aller Medienberiche und Versprechen immer schlechter geht.

Die Medien gehören dazu,

mit sehr kleinen Ausnahmen. Eine entsprechende Übersicht gab es zur Atlantik-Brücke, in einer frühen Ausgabe der Anstalt:

Neoliberalismus

Insofern haben die AfDer recht: Aber sie wollen der bedeutendere Teil im Netzwerk werden.

Demokratie wurde erledigt

Schon 1918 ff im Auftrag der Arbeitgeber und mit ihrem 500 Mio Reichsmark schweren „Antibolschewistenfonds“ von Ebert und Noske aus der SPD nieder geschossen, hatten die Arbeiterräte keine Chance.

Und bis heute glauben die brav erzogenen jungen Leute, dass der Sozialismus gegen sie wäre und ein Unglück wie der Militarismus, aber lieber nähern sich manche diesen verrückten Abenteuern.

Demokratie wird wieder erkämpft

Beim 36c3, dem 36. Chaos Communication Congress 2019 gab es einen sehr spannenden und detailreich, aber auch 90 min langen Vortrag einer dortigen Journalistin:

Wenn nun, nach alter Logik, die Kommunistische Partei Chinas die nun gut fortgebildete Jugend von Hongkong ermutigen würde, weltweit gegen den Neoliberalismus vorzugehen.

In ihrem Vortrag nimmt sie die internationalen Beziehungen auf, und auch eine Bezirksrats-Wahl, die der Selbstverwaltung dienen soll, wobei ich an die Methoden des Legislativen Theater dachte, auch in Berlin, in Österreich  aus Graz,

aber auch Tirol (PDF)

#36C3 eineweltnetz.org/chaos-computer

 

 

 

 

 

Build the Living

über Build the Living

Magdalenas Knot in München

 

Am Freitag, den 13.9.

eröffnet ich um 17 Uhr die Ausstellung :“Joy of Weaving- Upscaled“ in der Halle 6, Dachauerstrasse 112 d.
Hier zeige ich die großformatigen Arbeiten, die ich in den letzten eineinhalb Jahren aus ausrangierten Textilien gefertigt habe.

Am Samstag 14.9.

gibt es dann im Rahmen des Magdalena Knot Projektes am Nachmittag im EineWeltHaus wieder den Film Beyond Ritual über das Projekt von 2017 zu sehen.
Program_Magdalena_knot

Am Samstag ab 19 Uhr

finden im Pathos Theater ebenfalls auf dem Kreativquartier ab 19 Uhr drei Performances statt, von denen eine meine interaktive Webarbeit „Joy of Weaving- Interweaving“ sein wird.
Weiter Informationen sind im angehängten flyer und demnächst auf meiner Website unter News zu finden. http://www.dorotheaseror.de/News

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑