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Theater macht Politik

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Auf dem Weg in den Polizeistaat – Arbeitsthemen für Theater der Unterdrückten wachsen

Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Überwachungsstaat wollen wir nicht. Ernst Benda, zur Vorratsdatenspeicherung im Interview mit tagesschau.de, 5. Juni 2007 Die folgende Aufstellung fand ich in einem Facebook-Kommentar und möchte sie hier nicht vorenthalten, mag sie helfen, die […]

über 42 Fakten auf dem Weg in die totale Kontrolle durch einen Polizeistaat … — Der Mensch – das faszinierende Wesen

2.5.1997: 20 Jahre Paulo Freire, 2.5.2009 Augusto Boal bei uns allen

Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: freire1994muenchen

Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di 2. Mai 2017

Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod?
Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden?
Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.

Dienstag 2. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr.
Ort: Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung: http://www.pfz.at/article1888.htm

Zu Augusto Boal wird es sicher auch Erinnerungen geben: www.forumtheater.wikispaces.com

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Newsletter Paulo Freire Zentrum

Nr. 5 – 2017, 02. Mai 2017

Anlässlich des heutigen 20. Todestages Paulo Freires bieten wir eine kleine Auswahl zur Nachlese über Freires Leben und Werk – sieben Texte aus den 777 Texten auf unserer Website, in denen Paulo Freire genannt wird. Weiters laden wir heute Abend zu einer Veranstaltung. Und darüber hinaus haben wir uns entschlossen, unseren Newsletter optisch dem Gang der Zeit anzupassen und nun auch in html-Formatierung zu versenden!

  1. Heute: 20. Todestag Paulo Freires (1921-1997)
    Eine Kurzbiographie
    Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires
    – Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
    – Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
    – Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
    – Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
    – Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. Di., 02. Mai 2017
  2. Neues auf unserer Website:
    – Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
    – Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
    – Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
  3. Auf dem Weg zur Entwicklungstagung:
    – Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess (Teil 3).
    – Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr., 19. Mai 2017.
  4. News aus dem C3-Centrum für Internationale Entwicklung:
    – C3-Award 2017: Preisverleihung für Vorwissenschaftliche Arbeiten mit anschließendem Fest
    – C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
  5. Aktuelle Hinweise:
    – Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
    – What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
    – Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do, 18. Mai 2017.
  6. Zum Schluss: Ein Zitat über Paulo Freire.

  1. HEUTE: 20. TODESTAG PAULO FREIRES (1921-1997)

– Eine Kurzbiographie.
Wer war Paulo Freire? Paulo Freire wurde am 19.9.1921 in der Provinzhauptstadt Recife im Nordosten von Brasilien geboren und wuchs in einer kleinbürgerlichen Familie auf. Während der Weltwirtschaftskrise 1929 lernte er Armut und Hunger kennen. Wie ging es weiter?
http://www.pfz.at/article178.htm

– Zur Relevanz der Ideen Paulo Freires.
Paulo Freire verkörpert den engagierten Intellektuellen, der Denken und Lernen für ein großes Ziel miteinander verbindet: dem immer neuen „Auszug aus dem Status Quo“. Seine Methode der Bewusstseinsbildung (conscientizacao) zielte darauf, die Welt lesen zu lernen.
http://www.pfz.at/article52.htm

– Befähigung zum Dialog. Paulo Freires „Pädagogik der Unterdrückten“.
Worum geht es im Hauptwerk Paulo Freires? „Die Pädagogik der Unterdrückten ist ein Instrument der Entdeckung, dass in ihnen und in ihren Unterdrückern die Enthumanisierung Gestalt angenommen hat“, schreibt Freire.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=387

– Demokratie ist mehr als eine politische Form. Paulo Freires „Erziehung als Praxis der Freiheit.“
In „Erziehung als Praxis der Freiheit“ analysiert Paulo Freire am Beispiel Brasiliens die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Demokratisierung. In diesem Zusammenhang unterstreicht der brasilianische Befreiungspädagoge die Notwendigkeit einer Demokratisierung durch Bildung und Kultur.
http://www.pfz.at/index.php?art_id=426

– Paulo Freire respektieren und kritisch reflektieren. Kira Funke und unsere Veranstaltung von 5 Jahren zum 15. Todestag Paulo Freires.
Die Erziehungswissenschaftlerin Kira Funkte beschäftigte sich im Rahmen ihrer Dissertation, 2010 im Waxmann-Verlag erschienen, intensiv mit Paulo Freire, seinem Werk, seiner Wirkung und seiner Aktualität. Wir luden sie vor fünf Jahren zu einer Veranstaltung nach Wien ein.
http://www.pfz.at/article1264.htm

– Paulo Freire heute. Eine Präsentation des Heftes 3 (2007) des Journals für Entwicklungspolitik (JEP).
Paulo Freire gilt heute als einer der wichtigsten VolksbildnerInnen. Seine Besonderheit liegt unter anderem daran, dass ein Intellektueller aus der Peripherie einer aus den Ländern des Zentrums stammenden Disziplin, der Pädagogik, einen wesentlichen Impuls zu geben vermochte. Um die Aktualität Paulo Freires 10 Jahre nach seinem Tod zu diskutieren haben Andreas Novy und Gerald Faschingeder eine Ausgabe des des Journals für Entwicklungspolitik (JEP) herausgegeben.
http://www.pfz.at/article632.htm

– Transformativ Forschen und Bilden mit Freire: Ein Abend zum 20. Todestag Paulo Freires. HEUTE, Di., 02. Mai 2017.
Am 2. Mai 1997 verstarb Paulo Freire, die markanteste Gestalt im Aufbruch des Bildungsdiskurses der 1970 und 80er Jahre – sowohl in Lateinamerika, als auch in Europa. Was bleibt von Paulo Freires Denken und Forschen 20 Jahre nach seinem Tod? Wie prägt uns sein Denken heute und wie kann seine Idee der Transformation in Bildung und Forschung gelebt werden? Diesen Fragen widmen wir uns am 20. Todestag des inspirierenden Pädagogen. Persönliche Reflexionen und Erfahrungsberichte werden uns Freires Handeln und Denken an diesem Abend nahe bringen.
Di., 02. Mai 2017, 18.00 – ca. 20.00 Uhr. Alois Wagner-Saal im C3, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

2. NEUES AUF UNSERER WEBSITE:

– Von Lenin zu Antonio Gramsci und Paulo Freire. Sozialistische Entwürfe Abseits der Orthodoxie.
Welche Verbindung besteht zwischen dem ehemaligen sowjetischen Führer Lenin, dem italienischen Politiker Gramsci und dem brasilianischen Pädagogen Freire? 2017 ist ein bedeutendes Jahr, um sich jenen Denkern zu widmen, denn heuer jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal, der Todestag Gramscis liegt 80 Jahre und der Freires 20 Jahre zurück. Der Artikel von Marina Naomi Noack bietet eine thematische Wanderung zwischen Herrschaftskritik, Machtfragen und politischer Befreiung, deren Wegweiser drei historische Figuren mit hochaktuellen Themen sind: http://www.pfz.at/article1906.htm

– Banane kann mehr – Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald.
Der Bananenbauer Gilberto Ohta de Oliveira sprach im Rahmen eines Workshops am „Gutes Leben für alle“ Kongress über soziale Inklusion in der Wirtschaft – in Brasilien und darüber hinaus. Sein Vortrag bot Visionen und Erfahrungen im Arbeiten für eine solidarische Zukunft der (Land-) Wirtschaft. Die persönliche Geschichte und das Engagement dieses erfolgreichen Kleinbauern aus Brasilien zeigen den Sinn und die Bestrebungen um eine solidarökonomische Transformation. Isabella Wagner war beim Workshop und berichtet: http://www.pfz.at/article1905.htm

– Moderne Sklaverei in chinesischen Elektronikunternehmen und unser iPhone.
Jenny Chan von der Hong Kong Polytechnic University sprach im Rahmen der Ringvorlesung „Globale Güterketten – Weltweite Arbeitsteilung und ungleiche Entwicklung“ über Arbeitsbedingungen in chinesischen Elektronikunternehmen. Als Beispiel wurde Foxconn herangezogen, das größte Unternehmen in Chinas Elektronikbranche. Die Arbeitsbedingungen seien physisch als auch psychisch unzumutbar. Chan berichtete über die Verzweiflung der Betroffenen sowie Möglichkeiten des Widerstandes von Seiten der Beschäftigten, WissenschaftlerInnen und KonsumentInnen – nachzulesen im Artikel von Barbara Groß:http://www.pfz.at/article1904.htm
3. AUF DEM WEG ZUR ENTWICKLUNGSTAGUNG:

– Gesellschaftlicher Wandel als Lernprozess – Teil 3.
Durch welche Strategien und AkteurInnen kann der gesellschaftliche sozial-ökologische Wandel unterstützt werden? Der letzte Teil der Artikelserie von Michael Narberhaus behandelt die Kernrollen für eine systemische Veränderung. Er zeigt auf, warum politische Kampagnen und Themensetzung wichtig sind und weshalb neue Räume für Dialoge geschaffen werden müssen. Eines scheint klar zu sein: Auch wenn unsicher ist, ob es je zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel kommen wird, ist dies unsere einzige Möglichkeit für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Hier Teil 3 der Artikelserie.

– Treffen der Entwicklungsforscher/innen. Fr. 19. Mai 2017.
Im Vorfeld zur 7. Österreichische Entwicklungstagung findet am 19. Mai 2017 ein „Treffen der Entwicklungsforscher/innen“ statt: Zum 6. Mal tagen WissenschafterInnen der Entwicklungsforschung, diesmal um unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zum Thema „Sozial-ökologische Transformationen. Perspektiven österreichischer Entwicklungsforschung“ in den Fokus zu nehmen.
Zeit: 19. Mai 2017, 11.00-18.00 Uhr.
Ort: Großer Saal des OeAD, Erdgeschoß, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien.
Nähere Infos: http://www.pfz.at/article1878.htm
Anmeldung: http://www.pfz.at/article1897.htm
4. NEWS AUS DEM C3-CENTRUM FÜR INTERNATIONALE ENTWICKLUNG:

– C3-Award 2017: Preisverleihung für herausragende Vorwissenschaftliche (Diplom-)Arbeiten mit anschließendem Fest.
Das C3-Centrum für Internationale Entwicklung lädt am 30. Mai 2017 zur feierlichen Verleihung des C3-Awards 2017 ein! Prämiert werden herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten, die einen thematischen Bezug zu Internationaler Entwicklung haben und globale Vernetzungen mit einem kritischen Zugang berücksichtigen. Die fünf entwicklungspolitischen Organisationen im C3 freuen sich darauf, die ausgewählten Arbeiten im Rahmen eines Festaktes vorzustellen und auszuzeichnen! Nach der Übergabe der Preise durch Ulrike Lunacek (MEP), Peter Launsky-Tieffenthal (BMEIA), Petra Bayr (Abg.z.NR) und Franz-Joseph Huainigg (Abg.z.NR) wird zum gemütlichen Ausklang mit Musik und Trank geladen.
Zeit: Di., 30. Mai 2017, 18.30 Uhr.
Ort: C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung
Rückblick auf den C3-Award 2016

– C3 Radio: „Um – WELT – gestalten“.
Am 4. April 2017 waren die einladenden Räume der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik ein Ort der besonderen Begegnung. Insgesamt 24 „lebende Bücher“ haben im persönlichen Gespräch Einblick in ihre Erfahrungen im ehrenamtlichen und/oder beruflichen Engagement für eine Veränderung (in) unserer UmWELT gegeben. Die TeilnehmerInnen konnten mit AkteurInnen, die an der Schnittstelle von Umwelt- und Sozialem arbeiten, über ihr Engagement sprechen. Das C3 Radio war dabei, die Sendung wird am Mi., 10. Mai 2017, um 18.30 Uhr ausgestrahlt.
5. AKTUELLE HINWEISE:

– Auf dem Weg in die digitale Zukunft: Wo liegen Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung? Do., 11. Mai 2017.
Die Veranstaltungsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ bietet Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. ExpertInnen berichten über die aktuellen Fragen unserer Zeit und diskutieren sowohl mit Personen aus der Praxis als auch dem Publikum innovative Wege und Möglichkeiten einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation. Am 11.Mai spricht Tilman Santarius über Chancen und Risiken der Digitalisierung für Ressourcen- und Klimaschutz sowie die sozialen und ökologischen Implikationen dieser Entwicklung.
Zeit: Do., 11. Mai 2017, 18:00-20:00 Uhr.
Ort: Kommunalkredit Public Consulting, Türkenstraße 9, 1090 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– What Time is it on the Clock of the World? Sa., 13.Mai 2017.
Im Rahmen der Wiener Festwochen spricht Gayatri Chakravorty Spivak über die Gleichzeitigkeit von sozialen und politischen Transformationen in einem globalen Kontext jenseits westlich-hegemonialer Erklärungsmuster. In ihren Überlegungen verbindet sie die historische Verortung aktueller Entwicklungen mit dem aktivistischen Moment zur Veränderung aktueller Verhältnisse.
Zeit: Sa., 13. Mai 2017, 17:00 Uhr.
Ort: Rathaus Festsaal, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien.
Nähere Infos und Anmeldung

– Begegnung von Nord und Süd: Besuch des Guarani-Kaiowa Kaziken Ládio Veron in Wien. Do., 18. Mai 2017.
Ládio Veron Cavalheiro ist Kazike der Gemeinde Takuara und Vertreter der Aty Guaçu (Generalversammlung der Guaraní-Kaiowá), ein Gremium von Kaziken, die sich für Autonomie und ihren Lebensraum einsetzen. Im Rahmen einer europaweiten Solidaritätsreise macht er Station in Wien, um über die prekäre Situation der Guarani-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul zu berichten.
Zeit: Do., 18. Mai 2017, 19.00 Uhr.
Ort: Kulturzentrum Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien.
Nähere Infos

  1. ZUM SCHLUSS: EIN ZITAT ÜBER PAULO FREIRE.

„[Eines ist klar ] Paulo Freire wurde nicht als revolutionärer Retter eines Volkes geboren, sondern entwickelte sich im Laufe seines Lebens durch unterschiedlichste Erfahrungen und Wirkungskreise zu einem Pädagogen, der sich der Befreiung des Volkes durch eine bewusstseinsbildende Pädagogik verschrieb, was damals wie heute durchaus als revolutionär im etymologischen Sinn zu verstehen ist: als ein Wieder-Aufrollen des Verständnisses von Pädagogik, ihren Aufgaben, Möglichkeiten und Pflichten in einer Welt, die alles andere als perfekt ist.“

(Kira Funke 2010: Paulo Freire. Werk, Wirkung und Aktualität. Münster/New York/Berlin/München: Waxmann Verlag, S. 45)


TRÄGER DES PAULO FREIRE ZENTRUMS

Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, A-1090 Wien
Tel.: ++43/1/317 40 17
Fax: ++43/1/317 40 10 150
E-mail: office@mattersburgerkreis.at

IMPRESSUM

Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at
Sensengasse 3, 1090 Wien
Tel.: +43 / 1 / 317 40 17
Fax: +43 / 1 / 317 40 10 150
E-mail: office@pfz.at
Web: http://www.paulofreirezentrum.at


Besuchen Sie das Paulo Freire Zentrum auch auf Facebook: http://www.facebook.com/paulofreirezentrum

Dieser Newsletter ist ein Medium des Paulo Freire Zentrums Wien und dient der Verbreitung der Ziele des Paulo Freire Zentrums. Insbesondere sollen öffentliches Wissen und gemeinsames Lernen die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein für ein demokratisches und solidarisches Gemeinwesen bilden.

Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit.

Die Unsichtbaren – Vernetzungstreffen 1.7.17 Maximilianeum

Bisexualität in unserer Gesellschaft Die Unsichtbaren war am Mi 15.03.2017 von 18 bis 21.00 Uhr im Landtag der Schwerpunkt, nun geht es zum CSD um den Ganzen Buchstaben-Salat:

LGBT*IQ – Buchstabensalat oder 6-Gänge-Menü –

Wie wir Sichtbarkeit für alle innerhalb und außerhalb der Community erreichen

Titel LGBT*IQ – Buchstabensalat oder 6-Gänge-Menü – Wie wir Sichtbarkeit für alle innerhalb und außerhalb der Community erreichen
Termin Sa. 1.07.2017, 18.00 Uhr23.00 Uhr
Ort Bayerischer Landtag, Senatssaal mit anschl. Empfang im Steinernen Saal und Arkaden
Beschreibung Liebe Freundinnen und Freunde,

unter dem „Dach“ der LGBT*IQ-Community versammeln sich viele verschiedene Gruppen von Menschen, die sich unabhängig von der Heteronormativität definieren und gemeinsam für Gleichstellung und Menschenrechte streiten. Dennoch sind einzelne Gruppen wie Lesben, Bisexuelle oder Intersexuelle innerhalb und außerhalb der Community wenig bis gar nicht sichtbar. Wie geht die Community mit diesem Zustand um? Wie kann erreicht werden, dass die queere Community weiterhin in der Sache vereint und trotzdem in der Sichtbarkeit der einzelnen Gruppen individuell und sensibel für die Interessen der einzelnen bleibt? Wie schaffen wir generell mehr Öffentlichkeit für Lesben, Bisexuelle, Inter- und Trans*-Personen in unserer Gesellschaft?

Programm
18.00 Uhr: Einlass und Get together
18.30 Uhr: Begrüßung Ludwig Hartmann MdL, Fraktionsvorsitzender
18.40 Uhr: Stephanie Kuhnen, Journalistin und Autorin Querverlag
18.45 Uhr: Till Randolf Amelung, Autor und Aktivist
18.50 Uhr: Diskussion

Moderation: Elke Amberg, Freie Journalistin
19.40 Uhr: Zusammenfassung Ludwig Hartmann, MdL
19.45 Uhr: Improtainment-Show mit Billa Christe

20.30 Uhr Empfang mit DJane Eléni

Bitte anmelden und an den Ausweis denken,

www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/lgbtiq-buchstabensalat-oder-6-gaenge-menue-wie-wir-sichtbarkeit-fuer-alle-innerhalb-und-auss

 

Wenn Profis über Ehrenamt reden …

Heute wurde ich im Bayrischen Landtag von Profis interviewt, und die gute Frau wollte unbedingt wissen, warum ich mich ehrenamtlich engagiere. Ich versuchte ihr zu erklären, dass wir ein Bürgerradi…

Quelle: Wenn Profis über Ehrenamt reden …

Forumtheater mit Betreuenden und Geflüchteten vorbereiten

boal_mlAb Oktober 2016 wird wieder eine Gruppe von Studierenden die Methoden des Forumtheater kennen lernen und soll die Chance haben, eine Gruppe beim Anwenden und Erlernen der Methoden zu begleiten.

Vor vielen Jahren hatten wir parallele Workshops und ein ganzes Festival der Gruppen am Ende des Projektes, aber diesmal soll es mit zwei oder drei Projekten gut sein:

TO TDUEin Projekt kann das Umfeld der Gemeinwohl-Ökonomie sein (hier ein anregender Artikel dazu), hier die Homepage für Bayern

ein weiteres eine oder mehrere Einrichtungen der Arbeit mit Geflüchteten, mit Betreuenden und Geflüchteten als Teilnehmenden, auch als intensiven Übersetzungs- und Deutsch- / bayrisch-Kurs.

Die Termine im Oktober:

Montags in der Hochschule München / Campus Pasing ca 15.15-18.30
10.
17.
24.
31.??? – evtl. anderes kompakt-Projekt in einer Einrichtung?

7. November ???? an dem Abend evtl. Revolutions-Veranstaltung als Exkurs
14.
21.
28.

05. Dezember Auswertungen, Planungen zum Tollwood?
10. Samstag Münchner Tag der Menschenrechte tagdermenschenrechte.org der dezentral an vielen Orten und in allerlei Einrichtungen stattfinden soll. – Aufführungen?
12. Dokumentationen und persönliche Konzepte
19. Abschiede von den Gruppen gestalten

Januar: Studienarbeiten und Internet-Dokumentationen, Angebote und Kriterien für erfolgreiche Theaterarbeit mit Gruppen erarbeiten

Forumtheater in Bildersprache

Wir brauchen nicht über alles ausführlich reden.

logo_mtmr_72dpi_finale-version_kleinManchmal reicht eine knappe Anleitung. Oder eine klare Antwort. Anderes bräuchte viel mehr erzählte Geschichten, damit wir wissen, dass die andere Person unsere Anliegen oder Motive versteht.

Bilder-Theater kann unsere Erlebnisse und Themen in Andeutungen sichtbar machen.

Dein letzter Ärger: Paar Minuten im Kopf sortieren, erinnern, eine Szene aufstellen, den oder die wichtigsten Sätze dazu.

Klima-jokersDie Gruppe versteht, was sie selbst verstehen kann und will. Der zugespitzte Moment reicht im Augenblick. Vielleicht willst du später mit jemand mehr darüber reden.

Jetzt kommen Reaktionen: Sie verstehen irgend etwas. Ist es genau so dein Anliegen?

Dann war die Szene gut konzentriert.

Nun schau, was an Reaktionen kommt. Was dahinter steckt. Einfühlung und Verständnis? Widerspruch?

Wenn du deine Szene in die Gruppe gibst, kann diese damit weiter denken. Sie gehört zum gemeinsamen Erfahrungs-Schatz.

Forumtheater ist dann der nächste Schritt:

TheatermachtPolitikIn einer kleinen Gruppe (maximal 5 ) kurz Geschichten zu einem Thema erzählen, dann entscheiden: Welche Szene spielen wir, wer stellt sie auf, wer spielt sie?

Wer stellt die Szene vor, macht wer den Joker? Die Kommunikation mit dem Publikum / der restlichen Gruppe vom Vorstellen bis zu Veränderungs-Möglichkeiten durch das Publikum.

Dank für die Anregungen und Beiträge, Dank an das Publikum für die Aufmerksamkeit.

Legislatives Theater

wäre die weitere Arbeitsweise, wenn wir ein Gesetz ändern wollen, wenn wir ein Unrecht aufdecken und öffentlich verändern.

 

 

KURIER: Österreichs Sozialdemokra­tie hat ihr Ende erreicht

Yanis Varoufakis

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Der griechische Ex-Finanzminister sagt, der Geist Bruno Kreiskys sei verloren gegangen.

31.08.2016, 14:01
Der frühere griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat in Alpbach bei einem Pressegespräch auch zur österreichischen Innenpolitik Stellung genommen. Er kritisierte dabei die von den Sozialdemokraten übernommenen Inhalte rechter Politiker, wie die Errichtung neuer Grenzen. Damit sei das Ende der Sozialdemokratie, wie sie von Bruno Kreisky inspiriert worden sei, erreicht worden.

Zur bevorstehenden Bundespräsidentenwahl befragt, meinte der Linkspolitiker, es handle sich dabei nicht um ein Rennen zwischen einem linken und rechten Kandidaten. „Das wäre fantastisch“, so Varoufakis. Es gehe vielmehr um „Zivilisation“ oder nicht. Als Europäer sei er beschämt darüber. Solche Reaktionen der Bevölkerung auf die Politik gebe es auch in anderen Ländern – von Ungarn, Griechenland, Polen, Frankreich oder auch in Großbritannien. „Es ist nicht die Schuld der Menschen“, so Varoufakis.

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8. bis 12.9. Festival: u19 – CREATE YOUR WORLD / Linz

Ernst Junger, Bernhard Gruber und Martin Zeiko sind dabei und thematisieren in ihrem Open Lab „Waldgarten trifft Strohballenbau“ – Zentraler Punkt des Waldgarten ist das Leben in …

Quelle: 8. bis 12.9. Festival: u19 – CREATE YOUR WORLD / Linz

Kosova-Reise im Juli zu Gemeinwohl

heut abend 21h-22h in der http://www.Gegensprechanlage.wikispaces.com auf http://www.lora924.de – wo du auch mitreden kannst: Gemeinwohl-Ökonomie und Regionalentwicklung hier und in Kosova, auch in Jugendv…

Quelle: Kosova-Reise im Juli zu Gemeinwohl

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