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Theater macht Politik

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Israelischer Expansionismus aus „Jüdischer Ideologie“

über Israelischer Expansionismus aus „Jüdischer Ideologie“

Die Maximalversion erinnert mich an Großdeutschland und Großalbanien, und neulich gab es in Twitter eine spannende Karte, welche Länder jemals von Groß-Britannien besetzt waren … fast die ganze Welt.
Eine etwas naheliegendere Karte hatte die Junge Welt: Königreich von David und Salomo
https://www.jw.org/de/publikationen/bibel/nwt/anhang-b/karte-koenigreich-david-salomo/

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Augusto Boal und Paulo Freire +2.Mai

1997: Wir haben einen Freund verloren

Paulo Freire verstarb 75-jährig in Sao Paulo an den Folgen eines Herzinfarktes


Am Freitag, 2. Mai ’97 verstarb unser Freund und Vorbild Paulo Freire.
Wie kein anderer pflegte er den Dialog und ermunterte alle pädagogisch und politisch Tätigen, die Lebenswelt mit den Lernenden zu teilen und mit ihnen gemeinsam Wege zu entwickeln, ihre Situation zu verändern. Wir werden versuchen, sein Anliegen weiter zu verwirklichen.

Kurzporträt Paulo Freire

 

1997 in Toronto: Gedenken an Paulo Freire

Das internationale Festival des Theater der Unterdrückten

1999 in Berlin: Lern-Autonomie

1997 Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 
23.-27. Oktober 1997 in München

1999 in München und GautingTheaterMachtPolitik

2001 NUR MIT UNS: Jugendliche zum Thema Beteiligung, Bericht von einem Forum-Theater-Projekt für das Deutsche Jugend Institut DJI und Erfahrungsberichte von Jugendlichen, in: Partizipation von Kindern und Jugendlichen als gesellschaftliche Utopie? Ideale – Erfahrungen – Perspektiven Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dokumentation des Bundeskongresses am 12./13. November 2001

2002 Freiria

Unter dem Titel „Freiria“, der aus dem Namen Paulo Freires und dem Wort Feria für Marktplatz zusammengesetzt ist, lud Fritz Letsch in der Moderation zum Austausch der Teilnehmenden zu ihren Projekten ein.
Weiteres Ziel des Seminars war es, über neue Erfahrungen in der Pädagogik nach Paulo Freire (Brasilien) – Pädagogik der Autonomie – zu berichten, um damit Anregungen für die eigene Praxis zu geben.

Es berichteten Prof. Manfred Peters von der Friedensuniversität aus Namur/Brüssel. Er gab zunächst eine kurze Einführung zur Person und den pädagogischen Ansätzen von Paulo Freire, einem der bedeutenden Pädagogen
unserer Zeit, der 1997 starb.

Er berichtete dann über seine Arbeit in der Beratung und Unterstützung von Basis-Alfabetisatoren im Gebiet der großen Seen in Afrika. Deutlich wurde, wie wichtig realitätsbezogene, generative Themen und eine aktive
Dokodierung für einen guten Erfolg der Arbeit sind.

Maria Gorius aus Köln berichtete aus ihrer Praxis spez. mit Jugendlichen im Anti- Gewalt-Bereich, auch in den neuen Bundesländern. Sehr interessant, so wurde herausgestellt, sind dabei Formen der Theaterarbeit, insbesondere das
Forum-Theater nach Augusto Boal aus Brasilien.

Ein Projekt „Domino“ an der Fachhochschule Merseburg und in Halle hatte zum Thema Zivilcourage Workshops und eine Fortbildungsreihe, auch mit Augusto Boal angeboten.

Heinz Schulze von der Agenda 21 – Eine Welt – stellte seinen Beitrag unter das Motto: Der Lehrer ist Politiker und Künstler, eine Aussage von Paulo Freire. Konkret zeigte er auf, wie in der Kampagne: München gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ auch „nach Freire“ gearbeitet werden kann:
Dialogische Aktion, das Arbeiten mit „generativen Themen“, Vorbereitung eines entsprechenden Stadtratsbeschlusses, eines „Runden Tisches“ mit unterschiedlichen Interessensgruppen auch aus der Wirtschaft sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit waren die Eckpunkte. Bei der anschließenden Diskussion ging es um Fragen „Was ist ausbeuterische Kinderarbeit“ und, ob es nicht schlecht für die Kinder sei, wenn sie nicht mehr arbeiten dürften.

Bei einer Übung zur Konfliktaufstellung im Schulhof wurde zum Abschluss mit den TeilnehmerInnen demonstriert, wie in der Abbildung eines Konfliktes die Hintergründe der Beteiligten sichtbar gemacht werden können.

Frau Ilse Schimpf-Herken (Berlin) berichtete am nächsten Tag über zwei interessante Erfahrungen:

Wie in Berlin-Kreuzberg in der interkulturellen Arbeit „Lesepaten“ für Schulen mit hohem Ausländeranteil gefunden wurden und wie prima das läuft. Sprachkompetenz wird erworben – nicht durch „pauken“, sondern durch Geschichten-Lesen.

Ein anderes wichtiges Projekt war der Austausch mit LehrerInnen aus Chile – über Ansätze der Pädagogik Freires, Kodierungen – Dekodierungen etc. Das könnte ein interessantes Projekt auch innerhalb der Städtepartnerschaft München-Harare mit InWent sein. Von einigen TeilnehmerInnen wurde der Wunsch an die Paulo Freire Gesellschaft
herangetragen, ein „Glossar“ zu erarbeiten, in dem die Begriffe der Freire-Pädagogik kurz erläutert werden.

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung für Interessierte und MultiplikatorInnen im Bereich des globalen Lernens und der theaterpädagogischen Arbeit, die wichtige Ansätze gezeigt hat, und dass wir auch vom „Süden“ lernen können.
Wichtig war auch der Austausch mit einigen Studierenden, die selbst Theaterarbeit als gewaltpräventive Arbeit einsetzen wollen, aber noch unerfahren sind.

2004 in Linz

augustolinz

2009 in 70 Ländern: Augusto Boal ist jetzt überall bei uns

Mehr in http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de

Lebensmut für Zukunft?

Gerhard Mersmann denkt in

Lebensmut speist sich aus Zukunft

über die Stimmungen im Umbruch nach, unten meine Gedanken dazu:

Es kursieren immer wieder dieselben Geschichten über die Atmosphäre, die herrschte, wenn Systeme untergingen. Sehr anschaulich sind die, die erzählt werden von den letzten Zügen des Deutschen Kaiserreiches.

https://neue-debatte.com/2019/03/16/lebensmut-speist-sich-aus-zukunft/

„Majestät, gengas hoam, Revolution is!“ sollen Arbeiter dem letzten bayrischen König Ludwig III. beim Spaziergang im Englischen Garten zugerufen haben … denn in den Tagen vorher hatte Kurt Eisner schon mit großen Treffen auf der „Theresienwiese“ und tausenden Arbeiter*Innen, Bauernführern und Soldaten gesprochen und bemerkt, dass die Soldaten den alten König, der den Krieg widerspruchslos mit getragen hatte, nicht mehr verteidigen würden.

Heute sind wir weiter von der Zukunft entfernt:
Damals hatte der königliche Sozialdemokrat Erhard Auer, mit dem späteren burschenschaftlichen Eisner-Mörder befreundet, den Ministerrat noch beruhigt, er werde sich an die Spitze der Demonstration setzen und sie dann auflösen.

Aber Kurt Eisner, Ludwig Gandorfer und Erich wie Zenzl Mühsam und alle von der USP -der Unabhängigen Sozialisten, gingen zu den Kasernen, während sich die abhängigen Sozialdemokraten am Friedensengel auflösten und nach Hause gingen, erst in der Zeitung die Proklamation des Freistaat Bayern lasen.

Zukunftswerkstatt nennt auch google jetzt seine Workshops:
Robert Jungk hatte mit Kolleg*Innen schon in den 1980er Jahren sein Konzept der drei-gliedrigen Zukunftswerkstatt als neue demokratische Austausch- und Forschungs-Gruppe entworfen, um neue Entwicklungen gemeinschaftlich zu verankern. Die dritte Phase, die Strategie und ihre Verwirklichung braucht meist noch etwas Begleitung, eine Werkstatt eine einfühlsame Moderation, die aber in allen Regionen zu finden ist.

Eine Jahres-Tagung der Moderierenden:
Grundlegende Themen und Reflexionen kommen in einem Treffen der deutsch-sprachigen Regionen in jeweils einer anderen Himmelsrichtung zum Austausch: Letztes Jahr im Burgenland zu Frieden und Ungarn, davor in der Lausitz mit Geflüchteten in der Umbau-Region, jetzt 28.4. bis 1.5.19 in Frankfurt und Bad Homburg zu Geld und GemeinSinn:

http://zw2019.zwverein.de/

Geld-Faschisten in der Schweiz

Der verantwortliche Mörder von Karl Liebknecht und von Rosa Luxemburg machte mit Schweizer Hilfe im „3. Reich“ Karriere: Bis heute fließt das Geld von Banken-Arisierern, Kriegsgewinnlern und Zwangsarbeits-Unternehmen in die AFD … und wir hätten es längst wissen können.

„Vor hundert Jahren ermordeten rechtsextreme Freikorps – mit Zustimmung von SPD-Reichswehrminister Gustav Noske – die spartakistischen Führungspersonen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Waldemar Pabst, der Organisator des Doppelmords, lebte von 1943 bis 1955 in der Schweiz. Von hier aus versorgte er die Wehrmacht mit Kriegsmaterial, betrieb Spionage und wirkte nach 1945 massgeblich am Aufbau einer faschistischen Internationale mit.“  www.ajour-mag.ch/waldemar_pabst_in_der_schweiz

Was Christoph Blocher mit dem Mord an Rosa Luxemburg zu tun hat. Eine deutsch-schweizerische Zeitreise

„Kürzlich wagte die NZZ ein heisses Eisen anzufassen. Im Artikel «Asyl für einen Nazi-Verbrecher» beleuchtete die wieder deutlich nach rechts gerückte Bourgeoiszeitung eines jener unzähligen Kapitel der Schweizer Geschichte, die nicht so Recht zur angeblich humanitären Tradition dieses Landes passen wollen.

Es ging nämlich um das 1948 garantierte politische Asyl für Waldemar Pabst, seines Zeichens Organisator des Mords an Liebknecht und Luxemburg, außerdem einer der Anführer des konterrevolutionären Kapp-Lütwitz-Putschs, Wehrwirtschaftsführer unter Hitler, Mittelsmann für legale wie illegale Waffengeschäfte sowie eine der umtriebigsten Figuren des internationalen Faschismus des 20. Jahrhunderts.“ www.ajour-mag.ch/waldemar_pabst_in_der_schweiz

Warum es unsere Eltern nicht wissen wollten: Postfaschismus

Warum es deutsche Zeitungen bis heute nicht drucken: www.anstalt.de?waldemar-pabst

Zur Verantwortung der SPD für die Ermordung von Rosa und Karl : Diese Worte fanden sich 1969 in einem Nachlass-Brief von Waldemar Pabst. Wer hat uns verraten…?

Postfaschismus?

Mit dem Ende der Entnazifizierung 1950 durch den Bundestag mit eifriger Zustimmung der Kirchen, die ihre Rolle im „3.Reich“ nun auch zur Opfer-Rolle umschrieben:

Alle Anwälte, alle führenden Beamten der Nazi-Riegen, alle Lehrer, Mediziner und Richter waren wieder in ihren Ämtern, denn die verkürzte Wahrheit: „Adolf Hitler hatte befohlen, wir haben nur gehorcht“ wurde allgemeine Devise, auch, um Westdeutschland zur Abwehr gegen den „Bolschewismus“ aufzurüsten.

Entsprechend war es dann möglich, die Organisation Gehlen, die alte Reichs-Abwehr Ost wieder einzusetzen, wie etwas später die Bundeswehr aus den alten Reichswehr-Kräften.

Unsere Eltern konnten – wie alle Geflüchteten und Orts-Wechselnden – kaum erfahren, wer denn die alten Nazis im Dorf und in der Stadt gewesen waren, denn die Täter blieben verschwiegen, mit ihrem Schuld-Bewusstsein und Wissen.

Bolschewismus?Der-kurze-Frühling

Der Feind war im Osten, er hatte sich ein Teil Deutschlands unter den Nagel gerissen, das war die West-Propaganda aller „Demokratie-Medien“. Der „Konsens der Demokraten“ wurde entsprechend festgelegt, und er wandelte sich nur sehr langsam, nach dem die KPD verboten und die DKP nicht mehr gefährlich war. Die GRÜNEN wurden die nächste Herausforderung für die alte Rüstungs-Industrie-BundesreGierung.

Sicherheitshalber hatte der britische Geheimdienst die NPD gegründet, um die rechtesten Kräfte der FDP, die zeitweise voller Nazis war, einzusammeln, aber ein großer Teil der nationalen Sozialisten spielte jetzt den rechten Flügel in der SPD, auch Seeheimer Kreis genannt.

Bolschewismus war zuerst eine Idee der Räte und der Selbstorganisation in der Rätezeit, nach der engen bürgerlichen Kaiserzeit eine eigene Demokratie zu gestalten, mit deren Bekämpfung aber zum Kampfbegriff gegen „den Russen“, die Sowjets, die Räte geworden.

Die reichen Spießer hatten Angst, wie Thomas Mann, der einerseits in seiner Villa die Enteignung oder eine Einquartierung befürchtete, andererseits wechselweise mit der kommunistischen Idee kokettierte, sie aber im Verhalten seines kritischen Bruders Heinrich Mann ablehnte:

Erika und Klaus Mann hatten sich dazwischen zu finden: Im Aufbruch der Lebensreform und der neuen Literatur, aber bald auch in klaren Fronten zu den Nazis, die ihre Freiheiten beschränken wollten: Weder Weltoffenheit, noch andere Lebensstile, der Spießer wollte Grenzen.

Der Postfaschismus verweigerte die Vorkriegszeiten:

Weder Lebensreform noch Wandervogel, weder bündische Jugend noch Frauen-Rechte: Die Spießer wollten Hausfrauen und die verwirklichung der Werte des „3.Reiches“ mit etwas weniger Terror, mit Klassen-Staat und Wirtschaftswunder.

Der Postfaschismus verweigerte die VerantwortungRotes Bayern Hörbuch

Als erstes sprach sich die Justiz selber frei, feierte die „Stunde Null“ und die neue Verfassung, auch wenn das Grundgesetz gar nicht von allen Ländern unterschrieben war, Bayern wollte weiter die Todesstrafe … gegen andere.

Die ganze Arisierung, sich die Banken und Vermögen der Juden unter der Nagel zu reißen, blieb eine nie mehr angesprochene Sache, bis dann gelegentlich die Akten braver Behörden auftauchten, und die Aktenvernichter begannen ihre Arbeit, bis in die Geheimdienste bis heute:

Finanzämter wussten durchaus, wem die Häuser und Villen gehört hatten und was sie wert waren, was bezahlt worden war … aber wenn keiner nachfragt … und jetzt gibt es Aufregung über Kunstwerke, die in der Nachkriegszeit überall günstig zu haben waren.

 

 

Straßenbahnfahrt Heiligabend 1934

Die alten Geschichten waren alle besser als heutige Vorstellungen …

glumm

Vater und Sohn, Susanne Eggert 

*

Als wir später am Abend beim Griechen saßen, fiel mir Vaters Lieblingsgeschichte aus seiner Kindheit ein. Er hatte sie erzählt, wenn wir nachmittags auf dem Balkon saßen und heißen Kakao schlürften, und wenn die ersten Takte der Geschichte erklangen, wusste ich, was kommt, und hing an seinen Lippen. Es war nicht mal eine besonders originelle Geschichte, aber er liebte es, sie zu erzählen, und wenn der Mensch etwas liebt, wird die Vorstellung gut.

Als kleiner Junge fuhr er regelmäßig mit der Straßenbahn rauf nach Cronenberg zu Tante Milly, die einen Lebensmittelladen führte. Die Linie 5 zwischen Solingen und Wuppertal galt als eine der landschaftlich reizvollsten Straßenbahnlinien Deutschlands. Die Zugmaschinen hatten die stärksten Motoren, um den tückisch steilen Anstieg nach Cronenberg zu bewältigen, und die Fahrer, Meister ihres Fachs, mussten all ihre Fahrkunst aufbieten, wenn es auf dem Rückweg nach Solingen-Kohlfurth rasant bergab ging.

Es…

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BIB Aktuell #40: Andreas Zumach gewinnt Debatte

über BIB Aktuell #40: Andreas Zumach gewinnt Debatte

Ich weiß ja nicht, ob man eine Debatte gewinnen muss, aber es ist alle mal ein Gewinn, sie geführt zu haben und zu zeigen, dass man dabei Mensch bleibt.

Alle Nationalisten und Religiosen – und hier haben wir es mit Beidem zu tun – kennen nur ihre eigene Rechthaberei, und es ist ein Armutszeugnis der Stadt München, den Diskurs zu verweigern, statt ihn zu fördern.

Wie bei allen Denk- und Sprech-Verboten wird die Energie nur angestaut, sie wird sich in anderem Unmut entladen, aber das bekommt die nächste Kultur-verantwortliche Person ab …

Geh nicht!

Vorarlberg und Tirol starten Theaterdialog

https://www.vol.at/vorarlberg-und-tirol-starten-theaterdialog/5986208

Ein Theaterdialog behandelt Fragen von Flucht.
Ein Theaterdialog behandelt Fragen von Flucht. ©Photo by Tyler Penner on Unsplash
Die Länder Vorarlberg und Tirol starten gemeinsam mit dem Forumtheater „Geh nicht“ einen Theaterdialog über Entwicklungszusammenarbeit und Migration.

An je drei Veranstaltungsorten in den beiden Ländern werden Geschichten präsentiert, die Fragen aufwerfen und gleichzeitig Zusammenhänge zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Migration aufzeigen.

Die für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Regierungsmitglieder, die Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe und der Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch, laden die Bevölkerung zum Theaterbesuch ein.

“Was bedeutet Flucht?”

„Wir wollen hinter die kursierenden Schlagwörter blicken: Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Was bedeutet Flucht wirklich? Und was kann und soll Entwicklungszusammenarbeit bedeuten? Diese Veranstaltungen soll zum Denken anregen und zur Diskussion einladen“, betont Landesrat Rauch.

Seine Tiroler Kollegin, Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe, ergänzt: „Krieg und Verfolgung sind als wesentliche Fluchtgründe bekannt, viele Menschen insbesondere im globalen Süden sehen sich jedoch auch aufgrund der Ausbeutung von natürlichen Ressourcen, Umweltverschmutzungen und Klimaveränderungen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Es ist daher unsere gemeinsame Verantwortung, auch diese Gründe aufzuzeigen und im Sinne der kommenden Generationen nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Unsere Entwicklungszusammenarbeit und dieses Forum-Theater leisten einen wesentlichen Beitrag in diese Richtung.“

Entwicklungs-Zusammenarbeit

Im Forumtheater werden Geschichten präsentiert, die Fragen aufwerfen und Zusammenhänge wie durch eine lebendige Lupe künstlerisch greifbar machen. Das Stück „Geh nicht“ nimmt die aktuell verbreitete Idee, dass Entwicklungs-Zusammenarbeit ein Mittel gegen Migration sein kann, zum Anlass, um miteinander hinter die Kulissen zu blicken.

Die SchauspielerInnen unter der Leitung von Julia Felder und Michael Schiemer präsentieren hautnah Einblicke in Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit und in die Gründe, warum Menschen aus ihren Herkunftsländern flüchten.

Reale Erlebnisse

Die Szenen beruhen auf realen Erlebnissen der SchauspielerInnen und rufen das Publikum zum aktiven Mitdenken auf:
Ist eine Welt ohne Flucht und Migration vorstellbar?
Was können und wollen wir tun, damit Menschen im globalen Süden sich nicht gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen?
Und welche Rolle kann die Entwicklungszusammenarbeit dabei spielen?

Termine

Mittwoch, 7. November, 19.30 Uhr, Spielboden Dornbirn
Samstag, 10. November, 19.00 Uhr, Pfarrsaal Schruns
Montag, 12. November, 19.30 Uhr, Theater am Saumarkt Feldkirch

Freitag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Zone Wörgl
Samstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, Bühne Imst Mitte
Sonntag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, Westbahntheater Innsbruck

 

Die Forumtheaterabende finden abwechselnd unter der Leitung von Julia Felder (interkulturelle Konflikttransformation) und Michael Schiemer (Regisseur und Theaterpädagoge) statt. Diese Veranstaltungen werden von den Koordinationsstellen für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Vorarlberg und des Landes Tirol und von inkontra – interkulturelle Konflikttransformation organisiert. (VLK)

 

https://www.vol.at/vorarlberg-und-tirol-starten-theaterdialog/5986208

Kurt Eisner aus der Haft entlassen

Vor 100 Jahren herrschte in München Hunger bei den Armen, der König bei den Adeligen, den Bankern, den Reichen und den Oberen der Kirchen.

1% der Bevölkerung besitzt bis heute 2/3 des Vermögens. Woran war die Revolution am 7. November 1918 im Endeffekt gescheitert?

Die Besitzenden hatten eine hetzende Presse und die Hirtenbriefe des Kardinal Faulhaber von allen Kanzeln, der dann 1919 massiv die Frauen mobilisieren konnte, gegen die Sozialisten, die das Frauenwahlrecht eingeführt hatten. Die Angriffe auf und die Niederschlagung der Räteregierungen ist erstmals zeitnah mit vielen neuen Quellen auch in der Öffentlichkeit nach zu verfolgen. Revolutionsgespräche werden ab 1. November die

Die wichtigsten Quellen:

www.plenum-R.org mit der  Mailing-Liste abonnieren: mailto: plenum_r-subscribe@lists.riseup.net

Revolutionszeitung bestellenwww.hartbrunner.de

https://stadtgeschichte-muenchen.de/

NEU: www.muenchen.de/wasistdemokratie

Ein Büchlein zum Programm des Kulturreferat mit mehr als 330 Veranstaltungen, Kalender und Adressen gibt es in der Stadtinformation im Rathaus und im Kulturreferat Burgstr. 8

Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

München-Obergiesing * Abends, um 20:30 Uhr, kann Kurt Eisner die Haftanstalt Stadelheim verlassen.Er wird auf Entscheidung des 1. Senats des Reichsgerichts Leipzig entlassen, damit er an der am 17. November stattfindenden Reichstagswahl teilnehmen kann. Und das, obwohl sich der Oberreichsanwalt gegen die Entlassung ausgesprochen hatte. In der Begründung zu diesem Gerichtsbeschluss wird aufgeführt, dass eine Fluchtgefahr ausgeschlossen sei und eine Verdunkelungsgefahr nicht besteht.

Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

München * In zwei Listen werden Bronzefiguren aufgeführt, die den Metallbedarf der Rüstungsbetriebe geopfert werden sollen. Die erste Liste beinhaltet Werke, auf die man ersatzlos und für immer verzichten will. Dazu gehört unter anderem die Schwind-Büste auf der Praterinsel, das Senefelder-Denkmal, ein Germaniabrunnen und das Brunnenbuberl, das sich seinerzeit noch in der Anlage in der Sonnenstraße befindet.Auf der zweiten Liste stehen Werke die nach dem Krieg wieder rekonstruiert werden sollen. Dazu zählt unter anderem das Maxmonument, Standbilder von Schiller und Goethe und der Wolfsbrunnen am Kosttor. Die nur wenig verbleibende Zeit bis zur Revolution rettet die Bronzeplastiken und macht sie zu den Gewinnern der Revolution und der neu entstandenen Demokratie.

US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Washington – Berlin * US-Präsident Woodrow Wilson fordert auf das deutsche Waffenstillstandsersuchen in seiner zweiten Note unter anderem die Einstellung des U-Boot-Krieges, nachdem am 11. Oktober in der Bucht von Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt worden ist. 450 Menschen kamen dabei ums Leben, darunter 135 Frauen und Kinder.

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

Spa – Berlin * Generalquartiermeister Ernst Ludendorff, der am 29. September einen Waffenstillstand binnen 24 Stunden gefordert hatte, plädiert nach dem Schreiben des US-Präsidenten Woodrow Wilson jetzt dafür, das deutsche Volk soll doch „um seine Ehre nicht nur in Worten, sondern tatsächlich bis zum letzten Mann kämpfen und sich damit die Möglichkeit des Wiedererstehens sichern“.

Kaum hat die neue parlamentarische Regierung die Verantwortung übernommen, spielt Ludendorff den entschlossenen Feldherrn, der sich gegen eine Politik wehrt, die ihn zur Beendigung des Kampfes zwingen will. Wieder ein Baustein zur Dolchstoßlegende.

 

http://raete-muenchen.de/faulhaber-21-2-ohrenzeuge-des-mordes

http://raete-muenchen.de/pressetermin-vor-ankuendigung-di-28-august-um-11h

Migration soll Menschenrecht werden … Die UN ruft zur Unterschrift unter den Migrations-Pakt — Der Mensch – das faszinierende Wesen

Logo des Global Compact for Migrationblockquote>… die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (VN) [haben sich] auf einen „Globalen Pakt für sichere, reguläre und geordnete Migration“ geeinigt. Das wirkt in Zeiten der Abschottungspolitik von Seehofer, Salvini, Trump und Co. beinahe wie ein kleines Wunder. Befürworter des Abkommens wie UN-Generalsekretär António Guterres reden in diesem Zusammenhang schon von […]

über Migration soll Menschenrecht werden … Die UN ruft zur Unterschrift unter den Migrations-Pakt — Der Mensch – das faszinierende Wesen

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