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Oktober 2017

Steinkohle-Energie: Leben in Münchner Lügen?

München stellt sich in den Stadtwerken als „grün“ und mit Wasser-Energie dar. Wirkt gut. Stimmt nicht. Draußen im Norden, wo keiner hinschaut, wird zügeweise Steinkohle verbrannt, aus Kolumbien oder Sibirien? Auf jeden Fall mit massenhaft CO2.

Der Endspurt für den Münchner Klimaentscheid ist in vollem Gange – nur noch ein paar Tage sind es, bis wir am 5. November über die Stilllegung des Unterföhringer Kohlekraftwerks abstimmen können!


alle Münchner haben Ihre Wahlzettel bekommen. Und wir wollen Euch bitten, mit Eurer Stimme das Steinkohlekraftwerk abzuschalten.

Eine Gruppe von Menschen arbeitet seit Jahren an diesem Thema. Ein breites Bündnis von 70 Organisationen mit allen ökologischen und ethischen Hintergründen ist sich fast vollkommen einig. Das gibt es in der Umweltbewegung sonst fast nie!!!! 100te Aktive sammeln seit etwa einem Jahr in jeder freien Sekunde Unterschriften und haben über 50.000 Menschen überzeugt.

Das Gutachten der Stadtwerke sagt selbst, dass ein Ausstieg gut möglich ist.

Der Stadtrat München redet, als wäre das Steinkohlekraftwerk ein selbstverständlicher Goldesel. Aber die Emissionszertifikate müssen im Preis steigen. Das wissen auch die Politiker der EU und arbeiten daran. Wenn dies geschieht (und wir setzen uns seit Jahren aus verschiedenen Gründen dafür ein), dann ist die Rentabilität des Steinkohlekraftwerks dahin.

 Und wenn München sich darauf nicht frühzeitig vorbereitet und ernsthaft umsteigt und umdenkt, dann haben wir ein wirkliches finanzielles Problem!

Wir waren selbst in Gesprächen dabei in denen Herr Biberbach und auch Politiker aus dem Stadtrat zugegeben haben, dass ein frühzeitiges Abschalten die günstigste und effizienteste Klimaschutzmaßnahme für München wäre. Auf Ihrem/Deinem Wahlzettel steht etwas anderes? Auch das ist leider Politik.

Ihr braucht noch Argumente?

 Quecksilber, Stickoxide, Kohlendioxid, Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung beim Abbau, Waldbrände, Überschwemmungen, Stürme …

Wer nicht da ist, kann jetzt noch einfach Briefwahl beantragen. Dauert nur 2 Minuten.

Flyer zum Werben gibt es hier.

https://www.raus-aus-der-steinkohle.de/wer-macht-mit/


Als Partner des *Münchner Bündnis für Erneuerbare Energien* hoffen wir, dass wir nach dem stimmenreichen Bürgerbegehren einen ebenso wunderbaren Erfolg beim Bürgerentscheid wuppen können – gemeinsam schaffen wir´s schon 2022 *Raus aus der Steinkohle*! Das ist auch dringend nötig, denn das Heizkraftwerk Nord stößt mehr CO2 – sowie Feinstaub und Quecksilber – aus als der gesamte Straßenverkehr in München. www.raus-aus-der-steinkohle.de/argumente/#tonnenweise-kohle

Bitte beteiligt Euch an der Abstimmung am 5. November!

Wer jetzt schon wählen will, kann hier die Wahlunterlagen in zwei Minuten beantragen: https://formulare.muenchen.de/process.php?path=kvr/be2017/kvr_be2017

Bürgerentscheid am 5. November in München: „Raus aus der Steinkohle“

Als „Weltstadt mit Herz“ wird München schon seit Jahren beworben. Weniger bekannt jedoch ist, dass die Stadtwerke München ihr Heizkraftwerk „HKW München Nord Block 2“ noch bis 2035 mit Steinkohle betreiben wollen. Somit würde München weiterhin zu über 40 % mit klimaschädlichem Kohlestrom und Kohlewärme versorgt, obwohl ein Abschalten des Werks kein Problem wäre. Pressenza Muenchen

Noch aktiv Mitmachen:

das Umweltinstitut München e.V. ist, wie ja auch Attac, im Unterstützerkreis des  Bürgerentscheids „Raus aus der Steinkohle“  am 5.11.in München. Wir haben für den 2.11. einen alten Feuerwehr-Leiterwagen und für den 3. und 4.11. einen VW-Bus (Bj. 77) gemietet, rüsten diese mit einer Lautsprecheranlage aus und werden an den 3 Tagen zwischen 9:00 und 20:00 durch München fahren um für ein Ja beim Bürgerentscheid zu werben.

Wir bräuchten dringendst personelle Unterstützung von AnsagerInnen für die Durchsagen und Personen, die aus dem Auto heraus Flyer verteilen können. Falls also jemand Zeit und Lust hat, tragt euch doch bitte in dieses Hochschul-dudle ein. https://dudle.inf.tu-dresden.de/AnsagerInnen_Lautsprecherwagen/
Damit ich Euch kontaktieren kann tragt doch bitte entweder in das Dudle eine Kontaktmöglichkeit (email, Telefon) ein oder falls es nicht so öffentlich sein soll, schickt noch eine kurze Mail.  Leitet das dudle auch gerne noch an FreundInnen weiter, von denen Ihr denkt, dass Sie Spaß an der Lautsprecherwerbung hätten.
P.S.: Wir beginnen das ganze mit einer kleinen Auftaktkundgebung am 2.11. um 8:30 auf dem Marienplatz. Hier wird der Feuerwehrwagen stehen, ein paar Statements von Vertretern des Bündnisses sind geplant und ein mini Rahmenkulturprogramm. Es wäre toll, wenn dazu auch ein paar Leute kommen könnten um z. B. Flyer an Passanten zu verteilen.

Bürgerbegehrenhttp://www.raus-aus-der-steinkohle.de/

Die Kampagne hat zusammen mit vielen Gruppen grade noch eine flotte Demo mit schmissiger Musik auf die Beine gestellt, aber wie kommen wir – viele sehr verschiedene Gruppen wie auch das Nord-Süd-Forum sind ja dabei – zu den letzten 4000 Unterschriften für das Bürgerbegehren, damit die Stadt wirklich handeln muss?

Michael Schabl, Klaus Birgelen und Sonja Wassmann sind Vertretende des Münchner Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle!“ www.Raus-aus-der-Steinkohle.de

Facebookseite: Raus aus der Steinkohle! 

Auf Twitter: @Kohleausstieg_M

Sibirien: Kohle aus dem heiligen Berg der Schoren für München

Die turksprachigen Schoren siedeln in Südsibirien, wo großflächig im Tagebau Steinkohle gewonnen wird.
Seit den Sanktionen gegen Russland ist Kohle eine der wenigen Güter, die nach Europa exportiert werden dürfen.
Auch die Stadtwerke München kaufen für das Heizkraftwerk Nord russische Steinkohle.
Der Vortrag zeigt das Leben der Schoren, Veränderungen und Beeinträchtigungen durch den Kohleabbau und ihre Forderungen nach Mitspracherecht.

Radio LoRa München 92,4

ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern verein@lora924.de Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 – Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden.

Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an KRITIK@lora924.de

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Frieden durch Theater-Methoden 25+26.11. Hamburg

Theaterworkshop mit Rosmery Schoenborn

„Innerer Frieden, Äußerer Frieden. Der Frieden ist das größte Kunstwerk“ –

La paz por dentro, la paz por fuera, la paz es la mayor obra de arte

Zeit: Samstag, den 25. November, 10 bis 17 Uhr, und Sonntag, den 26. November, 10 bis 14 Uhr
Ort: Hamburg, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben
Kosten: 30€ (ermäßigt 15€) (inkl. Verpflegung außer Frühstück)
Sprache: Deutsch / Spanisch
Veranstalter: pbi Deutschland
http://pbi-deutschland.de

An diesem Wochenende möchten wir uns mithilfe theaterpädagogischer Methoden dem Thema Frieden aus verschiedenen Perspektiven nähern.

Ziel des Workshops ist es, uns anhand eigener Erfahrungen Fragen wie: „Was bedeutet Frieden für mich?“, „Welchen Beitrag will und kann ich leisten?“ und „Was können wir gemeinsam erreichen?“ zu nähern.

Jede_r Teilnehmer_in soll ihren_seinen eigenen Weg finden, ihre_seine Wunschvorstellung von Frieden auszudrücken.

Rosmery: „Dieser Workshop wurde aus einem Bedürfnis heraus geboren, zu verstehen, was Frieden ist. Dieses Bedürfnis entstand, als ich begann, mich für den Friedensprozess in Kolumbien zu interessieren. In der Folge habe ich schließlich mit der Unterstützung von „Xochicuicatl e.V. Asociacion de Mujeres Latinoamericanas en Berlin“ den Workshop entwickelt.

Rosmery Schoenborn ist Theaterpädagogin aus Cali, Kolumbien. Sie hat ihr erstes Theaterprojekt in Kolumbien entwickelt. Von dort ging es nach Deutschland, wo sie an mehreren Theaterstücken zum Thema Migration und Kohleabbau als Schauspielerin mitwirkte.

Mit diesem Seminar möchten wir besonders Menschen aus der Bildungsarbeit und Personen, die im sozialen Bereich tätig sind, ansprechen. Wir freuen uns auf Ihr/ Euer Kommen!

pbi / Sarah Fritsch

 

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„(…) ich hege eine große Bewunderung für diese mutige, kluge Organisation. Sie rettet Menschenleben, beschützt und ermutigt effizient die Kämpfer und Kämpferinnen für die Menschenrechte und gegen die Straflosigkeit der Verbrecher. Ihre Arbeit ist unerlässlich und erfordert unsere uneingeschränkte Solidarität.“

– Jean Ziegler, Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen

 

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http://pbi-deutschland.de

pbi-deutschland.de

Anmeldung und weitere Informationen
Sarah Fritsch
Email: bildungsprojekt(at)pbi-deutschland.de

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Alles von unten kommende ist in den Kirchen verdächtig

sie hängen noch in den Strukturen des König- und Kaiser-Reiches, wie die Vorstände der Gewerkschaften und die SPD, als auch die Herrscher noch Gottes Stellvertreter auf Erden waren, bis sie einen falschen Führer auf den Kanzeln propagiert hatten …

Das Streikrecht ist ein Grundrecht – das sieht auch die Soziallehre der Kirche so. Und dennoch dürfen Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen nicht zum Arbeitskampf greifen. Warum eigentlich nicht? Von Felix Neumann | katholisch.de Kirchlicher Dienst und Streik – das geht in Deutschland eigentlich nicht zusammen. 2012 hatte zwar das Bundesarbeitsgericht das generelle Streikverbot im kirchlichen Arbeitsrecht gekippt in […]

über Streik in der Kirche!? — Brights – Die Natur des Zweifels

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